Stille Entzündungen: Was in Ihrem Körper passiert, ohne dass Sie es spüren | Teil 1
Shownotes
„Stille Entzündungen tun nicht weh, aber sie können alles verändern.“
Viele Menschen fühlen sich schlapp, schlafen schlecht oder merken diffuse Beschwerden. Ohne zu ahnen, dass im Hintergrund eine stille Entzündung arbeitet.
Und das Tückische: Man spürt sie nicht. Trotzdem beeinflusst sie Stoffwechsel, Immunsystem, Energielevel und das Risiko für chronische Erkrankungen.
Woran liegt das?
In diesem Video erfahren Sie,
- wie stille Entzündungen entstehen
- warum Ernährung, Stress, viszerales Bauchfett und Darmgesundheit eine zentrale Rolle spielen
- welche Frühzeichen viele übersehen
- mit welchen Maßnahmen man gegensteuern kann
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Disclaimer (medizinischer Hinweis): Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Grundlage dieser Aussagen. Wenn Sie Beschwerden haben oder eine Behandlung in Erwägung ziehst, besprechen Sie dies immer persönlich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer anderen qualifizierten medizinischen Fachperson.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, man denkt, man ist kein gesund, aber irgendwie merkt man, dass etwas nicht ganz stimmt.
00:00:04: Und dann ist oft das Thema eine stille Entzündung, die im Körper lauert, die eventuell verheerendes Anrichtet.
00:00:10: Und stille Entzündungen sind nämlich, so wie Sie sie auch schon nennen, still, Silent Inflammation.
00:00:15: Es sind die Entzündungen, die wir nicht merken.
00:00:17: Wir wissen alle Entzündungen, wenn wir sie an der Hand haben oder irgendwelche offensichtlichen Entzündungen haben, sind die ganz, ganz schrecklich.
00:00:23: Aber die stillen Entzündungen sind auch sehr gefährlich, weil sie im Kleinen lauern.
00:00:27: im Körper drin.
00:00:28: Und sie sehr schwer zu erkennen sind, einfach so von außen.
00:00:31: Bei uns geht es grundsätzlich gut.
00:00:32: Und genau darum geht es heute.
00:00:33: Wir sprechen mit Chefarzt Robert Schmidt darüber, wie können wir stille Entzündungen entdecken?
00:00:39: Was sind stille Entzündungen überhaupt und warum sind sie eigentlich so gefährlich?
00:00:42: Deswegen viel Spaß mit dieser Folge.
00:00:45: Was wäre, wenn die beste Medizin nicht entweder Natur oder Wissenschaft wäre, sondern beides?
00:00:52: Willkommen bei Schulmedizin trifft Naturheilkunde.
00:00:56: Hier bauen wir Brücken.
00:00:57: Zwischen Tradition und Innovation.
00:01:00: Zwischen Labor und Leben.
00:01:02: Für ihre Gesundheit.
00:01:04: Viel Spaß bei dieser Folge.
00:01:08: Herzlich willkommen zum Podcast Schulmedizin trifft Naturheilkunde.
00:01:12: Ich sitze hier heute mit Robert Schmidt, Chefarzt der größten Klinik für integrative Medizin.
00:01:18: Und wir sprechen über ein extrem spannendes Thema heute.
00:01:20: Und es ist nämlich eines, was hier wahrscheinlich jeden betrifft.
00:01:23: Das ist das Thema Stille.
00:01:25: Entzündungen, also Silent Inflammation.
00:01:28: Und das ist wirklich ein Thema, wo du ja auch sehr passioniert dabei bist und das einfach als Thema auch täglich in der Praxis siehst.
00:01:34: Und ja, darüber sprechen wir, weil ich glaube, es ist etwas, was sicherlich schon einige von gehört haben, aber noch nie aus der Perspektive, wie man auch wirklich damit Naturheilkunde, aber in der Kombination mit Schumel ziehen, das Ganze für die Patienten deutlich verbessern kann und die Risiken, die da durch entstehen, natürlich auch massiv minimieren kann.
00:01:53: Deswegen starten wir einfach mal rein.
00:01:55: Ich würde sagen, was ist denn eigentlich das Thema?
00:01:58: Also was sind stille Entzündungen überhaupt?
00:02:02: Ja, also Silent Inflammation oder stille Entzündung, das sind niedrigschwellige chronische Entzündungen im menschlichen Körper, die man jetzt gar nicht unbedingt massiv merken muss, vielleicht gar nicht bemerkt, die aber tatsächlich langfristig ein Risikofaktor für die Entwicklung chronischer Erkrankungen.
00:02:24: darstellen.
00:02:25: Und viele Patienten entwickeln auch unspezifische Symptome, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, vielleicht diffuse Muskelstörungen.
00:02:36: Also man kommt nicht unbedingt immer gleich drauf, dass man eine stille Entzündung haben könnte.
00:02:42: Gibt so indirekte Hinweise.
00:02:45: Und es wäre aber schon lohnenswert und wichtig, herauszufinden, ob man eine stille Entzündung hat.
00:02:53: Denn wenn man die dann beseitigt, behandelt, kann man chronischen Erkrankungen langfristig vorbeugen.
00:03:00: Aber eine stille Entzündung würde ich nicht merken oder anschmerzen.
00:03:02: Das ist ja nicht der Weg, wie ich das entdecken würde, oder?
00:03:06: Also, es kann ganz unspezifische Symptome machen, die man vielleicht jetzt gar nicht so intensiv auch wahrnimmt, dass man sich vielleicht nicht richtig fit fühlt, dass der Schlaf möglicherweise nicht optimal erholsam ist.
00:03:20: dass man vielleicht auch ein bisschen eine Neigung hat zur Gelenksteifigkeit oder hier und dort, zwickt's mal, dass man vielleicht sich wundert, dass man eher tendenziell Gewicht zunimmt, dass man manchmal vielleicht unerklärliche Heishungerattacken hat.
00:03:37: Also eigentlich unspezifische Symptome bei jedem ganz unterschiedlich intensiv ausgeprägt.
00:03:44: Mancher hat vielleicht gar keine Symptome.
00:03:47: Und wenn dann auch nicht so, dass man gleich hellhörig wird und sagt, Mensch, da ist irgendwas nicht in Ordnung.
00:03:54: Deswegen muss man eben tatsächlich ganz bewusst eigentlich auf dieses Thema gucken und der Sache dann ganz gezielt noch mal nachgehen.
00:04:04: Aber ist es denn, wenn ich es nicht spüre und es nicht wehtut, ist es dann überhaupt gefährlich?
00:04:10: Also es ist in dem Sinne schon gefährlich, denn eine chronische Entzündung belastet den Körper.
00:04:19: Die verbraucht quasi Energie, die Stresst des Immunsystems.
00:04:23: Viele Funktionen des Körpers werden ein bisschen durcheinander gebracht.
00:04:30: Nicht akutgefährlich, aber auf lange Sicht ist es ein Risikofaktor für die Entwicklung chronischer Erkrankungen.
00:04:38: Das sind nämlich ganz oft Entzündungen daran beteiligt.
00:04:42: Zum Beispiel auch bei der Arteriosklerose, bei kardiowaskulären Erkrankungen.
00:04:47: sind auch diese niedrigschwelligen, entzündlichen Vorgänge ganz entscheidend zum Beispiel an der Entwicklung von Gefäßverkalkungen entwickelt.
00:04:57: Und es ist nicht so, dass dann diese Silent Inflammation die alleinige Ursache wäre für die Entwicklung eines Herzinfarktes, aber es ist eben ein Faktor, der auf lange Sicht die Entstehung begünstigt.
00:05:12: Deswegen nicht in Panik verfallen.
00:05:14: Es ist jetzt keine akute hochgradige Infektion, die man jetzt innerhalb von wenigen Tagen mit starken Medikamenten und sofort effektiv behandeln muss, sondern es ist was, was man in Ruhe mal anschauen kann.
00:05:30: Ja.
00:05:31: Analysieren kann.
00:05:32: Und wenn man dann feststellt, okay, es ist bei einem individuell tatsächlich vorliegend, dann kann man auch ganz in Ruhe sich Maßnahmen überlegen, wie man dagegen vorgehen kann.
00:05:44: Und das ... erstreckt sich dann auch über viele Wochen und Monate.
00:05:49: Das ist dann nichts, was in einem Hau-Rück-Verfahren passiert.
00:05:53: Aber es macht auf jeden Fall Sinn, das auf dem Schirm zu haben.
00:05:57: Betrifft es denn viele Menschen, oder ist es eher eine Ausnahmeerscheinung, die Silent Inflammation oder die stille Entzündung?
00:06:03: Ja, also man schätzt, dass etwa, etwa, von der Bevölkerung bis zu der Bevölkerung betroffen sind.
00:06:12: Und das ist sicherlich auch jetzt kein kontinuierlicher Zustand, der über viele Jahre konstant ist.
00:06:20: Und der eine hat's und der andere hat's nicht.
00:06:23: Sondern da kommen natürlich Lebensumstände dazu.
00:06:27: Vielleicht andere Erkrankungen.
00:06:28: Man muss vielleicht Medikamente einnehmen.
00:06:31: Der Lebensstil spielt eine ganz, ganz wichtige Rolle.
00:06:34: Und es kann eben sein, dass man dann in einer Phase seines Lebens irgendwann mal eine ... chronische niedrigschwellige Inflammation entwickelt.
00:06:44: Das kann sich dann vielleicht auch von selber wiedergeben.
00:06:48: Aber es heißt nicht, dass die eine Hälfte ist Tusschur betroffen und hat das jetzt fix.
00:06:54: Und die andere Hälfte braucht sich um dieses Thema gar nicht kümmern, sondern ist quasi Ausdruck eigentlich einer Belastung des Körpers, die ... dann sich dadurch zum Ausdruck bringt, dass das Immunsystem eben etwas aus dem Gleichgewicht gerät und eigentlich ja so chronisch sich in einer ganz leichten Entzündungssituation befindet und das übt einfach auf alle Organsysteme einen Stress letztendlich aus und langfristiger Stress unterstützt eben dann die Entwicklung chronischer Probleme.
00:07:31: Ja, spannend.
00:07:31: Ich habe jetzt schon mehrfach den Begriff Silent Inflammation in den Mund genommen.
00:07:35: Das ist ja sicherlich der englische Begriff dafür.
00:07:37: Aber wie wird dieser auch, ich sage mal, international und auch in der Forschung verwendet?
00:07:41: Weil ich glaube, das ist auch erst so seit den zweitausender Jahren überhaupt wirklich auch in der Medizin gesprochen wird von dem Thema Silent Inflammation.
00:07:48: Also das ist jetzt nicht was, was wirklich lange bekannt ist, sondern eher sich langsam in den Weg reinfindet.
00:07:54: Und genau, wie würdest du es bezeichnen vorhin im Bereich der, ich sage mal, Forschung, wie dieser Begriff verwendet wird?
00:08:00: Ja, also im Endeffekt kam man so in den neunzehnundneunzigern ungefähr auf das Thema Silent Inflammation, niedrigschwellige Entzündung.
00:08:11: Jetzt fällt mir der andere Begriff nicht mehr ein.
00:08:19: Na, low grade inflammation.
00:08:22: Also im Endeffekt Man ist überhaupt erst in den neunzehnundneunziger Jahren darauf gekommen, dass möglicherweise so chronische, niedrigschwellige Entzündungen eine Rolle spielen könnten.
00:08:34: Dann hat man so in den zweitausender Jahren den Begriff definiert und man sagt schon auch in der Wissenschaft Silent Information, aber ... etablierter ist eigentlich die low-grade inflammation.
00:08:51: Das ist ja wahrscheinlich auch die richtige Bezeichnung, oder?
00:08:54: Weil die silent inflammation, finde ich persönlich einen guten Begriff, weil sie so dem Ent benutzt, da klar macht oder den Betroffenen, die spürst du nicht.
00:09:02: Deswegen ist sie silent.
00:09:04: Aber low-grade inflammation ist eines Richtigen, weil du hast ja entweder eine kleine, also wenig Entzündung, also entweder hast du keine Entzündung, wenig Entzündung.
00:09:11: Mittelentzündung oder viel Entzündung.
00:09:14: Genau.
00:09:15: Silent Inflammation ist halt schön plakativ.
00:09:18: Dann kann sich jeder auch was drunter vorstellen.
00:09:20: Und wissenschaftlich vielleicht korrekter wäre Low-Grade Inflammation.
00:09:27: Ja, sehr spannend.
00:09:28: Lass uns mal drüber sprechen, ab wann man eigentlich von einer stillen Entzündung oder Low-Grade Inflammation oder auch Silent Inflammation spricht.
00:09:37: Und zwar gibt es ja den ganz spannenden CRP-Marker.
00:09:40: Kannst du mal erklären, wann befindet man sich da eigentlich in diesem Bereich?
00:09:46: CRP ist die Abkürzung für zee-reaktives Protein.
00:09:51: Das ist ein Entzündungseihweiß, was in der Leber synthetisiert wird.
00:09:57: Und eine Antwort des Immunsystems, aber auch des Körpers an sich, auf Stress darstellt.
00:10:06: Das heißt also ... Die klassische Stresssituation für das Immunsystem wäre natürlich ein Infekt, eine Entzündung.
00:10:14: Dann steigt dieser Wert im Blut an.
00:10:17: Man kann es dann auch messen.
00:10:18: Es kommt zu einem CHP-Anstieg.
00:10:21: Und bei manifesten bakteriellen viralen Infekten mit Fieber, also der klassischen akuten Infektion, steigt er auch sehr deutlich an, der Wert.
00:10:34: Es gibt dann einen etablierten Cutoff Wert, wo man gesagt hat, naja, also wenn der nicht überschritten wird, dann kann man wohl sagen, es liegt jetzt keine akute Entzündung vor.
00:10:49: Da hatte man natürlich noch nicht so ganz feine Messmöglichkeiten und eben auch noch nicht die Idee und die Vorstellung der Silent Inflammation oder Low Grade Inflammation.
00:11:01: und heute Graduiert man die Einteilungen des CHPs noch mal viel feiner.
00:11:08: Und wo man früher gesagt hat, okay, ab diesem Wert und drunter, sagt man einfach, es liegt keine Entzündung vor, kann man jetzt eben noch feiner differenzieren und sagen, okay, da gibt es eben noch mal einen Bereich.
00:11:22: Da haben wir schon eine leichtgradige Aktivität.
00:11:25: Und der tatsächliche Marker, dass ... keine Inflammation, auch keine Niedriggradige vorliegt, liegt tatsächlich nochmal deutlich niedriger.
00:11:37: Also man hat quasi nochmal eine feinere Graduierung eingeführt und die Tests, die dann tatsächlich auch auf diesem Level hochspezifisch messen können, die bezeichnet man dann als hochsensitive CRP-Tests, high-sensitiv CRP.
00:11:58: Und da kann man das noch mal feiner differenzieren.
00:12:02: Nur mal eine Frage direkt zum Test.
00:12:03: Gehen wir bestimmt detailliert da noch mal spät drauf ein.
00:12:06: Aber macht es Sinn, den CRP einmal zu bestimmen oder macht es Sinn, wenn man besonders dann eventuell dort eine vorliegende Erkrankung hat, ihn mehrfach in einem bestimmten Zeitraum zu messen, um eine genaue Messdaten zu haben?
00:12:18: Ich frag nur aus dem Sinne, weil ich weiß, Manche Werte sind mal hoch, mal niedrig.
00:12:23: Zum Beispiel, das ist da ganz spannend.
00:12:25: Also bestimmte Körperwerte, die verändern sich über den Tag schon so massiv, dass man je nachdem wann man misst, man unterschiedliche Werte bekommt.
00:12:32: Wollte ich eine Frage über dem CRP?
00:12:33: Weiß ich es nicht.
00:12:34: Wie ist es da?
00:12:35: Also beim CRP ist es so, dass ja nicht nur eine akute Entzündung den Körper stresst, sondern ein CRP-Wert kann zum Beispiel auch ansteigen nach einer intensiven körperlichen Belastung, wenn also quasi ... kleinste Muskeltraumata entstehen, zum Beispiel der klassische Muskelkater.
00:12:58: Dann steigt im Rahmen der Reparaturvorgänge auch das CRP ganz, ganz leicht an.
00:13:04: Oder zum Beispiel, wenn wir operiert worden sind.
00:13:07: Oder wenn wir in einer anderen Stresssituation sind.
00:13:09: Oder zum Beispiel hängt es auch vom Hormonhaushalt ab, also es gibt immer kleine Schwankungen.
00:13:15: Deswegen wäre es zum einen wichtig, dieses hochsensitive CRP in der Situation zu messen, wo man vielleicht in den letzten forty Stunden nicht eine außergewöhnlich hohe Belastung hatte, weil dann könnte er verfälscht sein.
00:13:31: Und es macht natürlich schon Sinn, dann zumindest in größeren Abständen auch mal Verlaufskontrollen zu machen.
00:13:38: geringe Schwankungen lassen sich grundsätzlich sowieso nicht vermeiden.
00:13:43: Das heißt, die Wahrheit wird immer irgendwo so ein bisschen in der Mitte liegen.
00:13:49: Aber man muss es jetzt nicht an einem Tag, sage ich jetzt mal, fünfmal messen, sondern da reicht dann schon die einmalige Abnahme.
00:13:56: Aber im Verlauf der Monate wird sich das dann sicherlich noch ein bisschen korrigieren, einordnen.
00:14:06: Ja, spannend.
00:14:07: Danke.
00:14:08: Beim Thema der stillen Entzündung ist für mich noch mal die Frage, ist sie denn immer gefährlich oder kann sie auch komplett harmlos verlaufen?
00:14:14: Das ist nämlich gerade auch angesprochen, dass sie auch eventuell sogar weder von selbst verschwinden kann.
00:14:18: Und da wäre mal interessant zu hören, wie da eine Einschätzung ist und vor allem auch, wie du es natürlich gesehen hast, in der Praxis wieder die Verläufe stattfinden.
00:14:25: Ja, also die stille Entzündung ist eben ein Risikofaktor.
00:14:29: Natürlich weiß man jetzt auch bei einem Risikofaktor nicht genau.
00:14:33: Wie hoch ist jetzt meine individuelle Wahrscheinlichkeit, dann tatsächlich eben ein gesundheitliches Problem zu entwickeln.
00:14:40: Da kommen dann natürlich auch noch mal viele andere Faktoren dazu und geben ein Gemengebild.
00:14:48: Aber es wäre auf jeden Fall lohnenswert, wenn man eine Stelle Entzündung vermutet oder tatsächlich auch festgestellt hat, gemessen hat, dann tatsächlich sich zu überlegen, wie ich das beseitigen kann.
00:15:01: Also dann wäre es wirklich lohnenswert und empfehlenswert, dann auch was dagegen zu tun.
00:15:07: Und das werden wir ja auch noch im Verlauf sehen.
00:15:10: Man kann tatsächlich auch eine ganze Menge dagegen tun, ohne dass man jetzt tatsächlich schwerwiegende Medikamente einnehmen müsste.
00:15:19: Ja, spannend auf jeden Fall.
00:15:21: Deswegen, die Frage ist natürlich auch, Stoffwechsel hat dann natürlich sicherlich einen Einfluss drauf.
00:15:26: Und dann vor allem kommt man auf das böse, witzerale Bauchfett.
00:15:30: Welche Rolle spielt das bei der Silent Information?
00:15:32: Weil da hört man ja auch ganz, ganz Schlimmes zum visceralen Bauchwert.
00:15:35: Also nur ums zu erklären.
00:15:37: Fett haben wir sicherlich überall.
00:15:38: Was geht vorhin um das viscerale Bauchwert?
00:15:40: Sitzt hier um die Organerum.
00:15:42: Also es ist nicht in der Außenschicht, sondern hinter, also hinter der Außenschicht und sitzt vor allen Dingen um die Organerum und ist dadurch höchst problematisch, denke ich mal.
00:15:51: Aber sagt uns gerne, was das im Zusammenhang mit dem, ja mit dem, mit der Silent Information zu tun hat.
00:15:57: Also Fettgewebe hat man festgestellt, ist fast schon so ein bisschen wie eine Drüse, eine endokrine Drüse.
00:16:05: Und im Fettgewebe entstehen auch Entzündungsmediatoren.
00:16:11: Und Fettgewebe an sich, das Verhandensein von Fettgewebe, ist quasi schon mal ein Treiber einer latenten, stillen Entzündung.
00:16:23: Ja.
00:16:24: Und besonders risikoreich hierfür ist eben das sogenannte viszerale Fett.
00:16:30: Im Endeffekt, wenn man jetzt da ein bisschen ins Detail geht, kommt es eben dazu, wenn vermehrt Fett eingelagert wird oder anfällt, dann nimmt die Durchblutung der einzelnen Fettzellen, weil die ja mehr Platz brauchen, die nimmt eben ein bisschen ab.
00:16:50: Dadurch entsteht dann in bestimmten Arealen des Fettgewebes und Sauerstoffmangel.
00:16:55: Das ist wieder ein oxidativer Stress.
00:16:57: Dann kommt es wieder zu entzündlichen Reaktionen.
00:17:00: Und das ist dann ein möglicher Trigger eben für eine Stilleentzündung.
00:17:08: Und das Gemeine ist natürlich, dass man ja zum Beispiel nach diesem altbekannten Bodymassindex gar nicht unbedingt ausschließen kann, dass Ein Mensch mit normalem Body-Mass-Index, nicht vielleicht doch, auch bis zur Wahl das Fett hat.
00:17:27: Und da gibt's diese schöne Variante, die abgekürzt wird mit Toffee, Thin-Outside, Fett-Inside.
00:17:40: Also das heißt, im Prinzip sind die Menschen eigentlich normalgewichtig.
00:17:45: haben aber tatsächlich dann doch relevantes Bauchfett.
00:17:50: Also normalgewichtig, vielleicht deswegen, weil sie zum Beispiel wenig Muskulatur haben.
00:17:56: Dann im Endeffekt wirklich eine predisponierte Fettanlage eben im Bauchbereich, also gar nicht so sehr die Neigung jetzt vielleicht an den Hüften oberschenkeln oder vielleicht gleichmäßig am ganzen Körperfett anzulagern.
00:18:12: So dass dann der Eindruck entsteht, Mensch, der ist doch normalgewichtig.
00:18:17: Das allerdings nur, weil er vielleicht auch wenig Muskulatur hat.
00:18:21: Und dann ist er jemand, der aber dazu neigt, genau hier im Bauchbereich Fett anzulagern.
00:18:27: Dann gibt es sich vielleicht eher so eine Apfelform, würde man beschreiben.
00:18:33: Ja, Bierbauch ist schon ein großer Apfel.
00:18:36: Genau.
00:18:38: Hier kann man z.B.
00:18:39: dann auch den Teilchenumfang messen, so als Hinweis nehmen.
00:18:45: Aber das heißt, es ist nicht nur was dieses viszerale Fett oder Bauchfett, was jetzt den ganz offensichtlich massiv übergewichtigen betrifft, sondern da muss man auch noch mal etwas genauer hingucken.
00:19:00: Ja, es ist spannend, das heißt, da bin ich halt quasi auch als Schlanker kann ich dann halt eine chronische Entzündung haben wegen dem viszeralen Bauchfett, weil es halt auch ... Ich glaube, davon brauchen wir auch gar nicht so viel.
00:19:09: Das sind ja jetzt nicht zwanzig Kilo.
00:19:11: Und es sind dann ein, zwei Kilo wisseres Bauchwert, die dann schon diesen Effekt auslösen.
00:19:15: Genau, genau.
00:19:17: Ganz wichtig in eigener Sache, wenn Ihnen dieser Podcast gefällt, wenn Sie diese Information nützlich finden, die Sie hier hören, dann teilen Sie doch diesen Podcast auch mit anderen Freunden oder Bekannten.
00:19:28: den dieser Podcast weiterhelfen könnte.
00:19:29: Und lassen Sie natürlich gerne ein Like da.
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00:19:40: Und das hilft natürlich diesem Podcast massiv weiter, dass wir weiterhin ganz, ganz tollen Inhalt produzieren können und natürlich auch diesen weiter nach draußen bringen können.
00:19:48: Wo verläuft denn die Grenze zwischen normaler Immunaktivität und, ich sage mal so, der klinischen, relevanten Silent Inflammation?
00:19:56: Und wie würdest du jetzt auch von den Überdiagnosen vermeiden, um auch noch ein bisschen sich die Spannung wieder rauszunehmen, dass nicht alle das sofort haben?
00:20:03: Ja, ja, genau.
00:20:05: Also man muss natürlich sagen, in gewisser Weise ist das eine fließende Grenze.
00:20:10: Also das heißt, unser Immunsystem ist natürlich eigentlich immer in gewisser Form aktiv.
00:20:17: Und es ist ja auch wichtig, wir müssen uns ja auch verteidigen können.
00:20:21: Und es ist ein ständiges Spiel ... Zusammenspiel von Faktoren, die das Immunsystem sozusagen ein bisschen anheizen, stimulieren, damit es eben auf der Hut ist und sofort reagieren kann, wenn erforderlich.
00:20:37: Und bremsenden Faktoren, die dafür sorgen, dass es eben nicht zu einer überschießenden Reaktion kommt.
00:20:45: Und das sind ganz komplexe Stoffwechselprozesse und hormonelle Rehlkreisläufe.
00:20:52: die eben auf ganz vielen verschiedenen Ebenen ganz leicht außer Takt geraten können.
00:20:58: Aber es gibt jetzt nicht den einen ganz klassischen Cutoff-Wert, wo man dann sagen könnte, na ja, bis dahin war alles hundert Prozent gut und ab dann ist das einfach nicht mehr in Ordnung.
00:21:11: Das sind fließende Übergänge.
00:21:13: Aber bei diesem High-Sensitiv-CRP-Wert, da nimmt man so ein bisschen so diese Schwelle, wenn es unter ... dann ist man schon sehr, sehr glücklich.
00:21:26: Und darüber fängt so langsam der Bereich der Silent Inflammation an.
00:21:33: Aber es ist zum Beispiel auch so, dass sich diese Aktivität des Immunsystems, also man weiß zum Beispiel auch, mit zunehmendem Lebensalter, kommt auch die Immun ... Balors ein bisschen durcheinander.
00:21:48: Das heißt, mit zunehmendem Lebensalter gelingt dieses Einbremsen des Immunsystems immer schlechter.
00:21:58: Das heißt, im höheren Lebensalter entwickelt man tatsächlich dann auch noch mal sehr gerne so eine Silent Inflammation.
00:22:08: Das hilft einem dann leider nicht gegen Infekte, weil dieses so ständig etwas überaktive Immunsystem dann halt ineffektiver ist, wenn es wirklich richtig gebraucht wird.
00:22:21: Auf der anderen Seite haben wir eben dann tatsächlich die Belastung für den Körper durch die chronische Inflammation.
00:22:28: Und man weiß zum Beispiel bei den Centinarians oder Supercentinarians, die haben ... viele Mechanismen in ihrem Körper, mit denen es besser gelingt, diese Überstimulation des Immunsystems unter Kontrolle zu halten.
00:22:45: Und es scheint tatsächlich eben dann auch ein Faktor zu sein, um die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen.
00:22:52: Und was auch ganz spannend ist, man hat ... zum Beispiel bei Mäusen mit starken immunsuppressiven Medikamenten.
00:23:02: Das Immunsystem unterdrückt und hat gesehen, dass diese Mäuse tatsächlich länger gelebt haben, als die Mäuse, bei denen man das eben nicht gemacht hat.
00:23:11: Das kann man natürlich bei Menschen nicht machen, weil so ein Medikament hätte natürlich dann wieder viele andere Nebenwirkungen.
00:23:17: Das war ja sozusagen unter ganz spezifischen Laborbedingungen.
00:23:22: Aber ... Da sieht man, auch bei der Maus scheint es eine Rolle zu spielen, dass diese Immun-Disbalance dann auch biologische Alterungsprozesse und das Entstehen von Erkrankungen begünstigt.
00:23:35: Und das nennt man auch Inflamaging, im Prinzip so diese Kombination aus Inflammation und Aging.
00:23:43: Das ist verspannt.
00:23:45: Ist denn die chronische Inflammation auch dafür verantwortlich, wenn wir ... Immunsystem, die ganze Zeit stimulieren, dass wir dadurch auch Autoimmunerkrankungen bekommen können.
00:23:54: Genau, also das kann natürlich auch ein Trigger sein für Autoimmunerkrankungen.
00:23:59: Also das heißt, das Immunsystem könnte man sich fast vorstellen, ist so ein bisschen wie der Tiger im Zirkus.
00:24:08: Also das heißt, Für viel ist natürlich ganz wichtig und gut, aber gleichzeitig muss man es natürlich auch im Zaum halten und regulieren und gut planen, wie das zum Einsatz kommt.
00:24:20: Und wir haben praktisch im Immunsystem die anständiges Kontrollbedürfnis, das eben nicht Autoimmunität entsteht, das aber gleichzeitig zum Beispiel latente Infekte in Schach gehalten werden.
00:24:38: dass das Immunsystem auf der einen Seite schnell und effektiv reagieren kann, wenn es wirklich gebraucht wird, aber dann auf der anderen Seite eben auch nicht chronisch überaktiv ist.
00:24:50: Und da spielen ganz, ganz viele Regelfaktoren eben eine wichtige Rolle.
00:24:54: Ja, spannend.
00:24:55: Lass uns doch mal auch zum Thema kommen, wie man eigentlich der Weg zur chronischen Inzunung und zur zahlenden Inflammation kommt.
00:25:04: Welche Ursachen führen denn am häufigsten zur Entstehung von stillen Entzündungen im Körper?
00:25:08: Ja, das sind tatsächlich die Lebensumstände in erster Linie.
00:25:15: Also das heißt, ein ganz, ganz wichtiger Faktor ist zum Beispiel die Ernährung.
00:25:21: Also wir wissen, es gibt Ernährungsfaktoren, die proentzündlich wirken, die latente Entzündungen.
00:25:31: ja, stimulieren können.
00:25:33: Und das hat leider oder vielleicht auch glücklicherweise, weil man's ja erkannt hat und dann auch was dran ändern kann, ganz viel auch mit der westlichen Art der Ernährung zu tun.
00:25:45: Also wir haben eben viele ungesunde Fette zum Beispiel.
00:25:50: Wir haben oft schnell reservierbare Kohlenhydrate, also das heißt Nahrungsmittel mit einem hohen glychemischen Index.
00:25:58: was dann wieder pro-entzündlich wirkt.
00:26:00: Wir haben oft sehr nährstoffarme und weit verarbeitete Lebensmittel.
00:26:08: Und Ernährung spielt da eine ganz wichtige Rolle.
00:26:12: Nicht nur, dass man vieles ein bisschen reduzieren und weglassen könnte über die Ernährung, was eine Entzündung fördert, sondern natürlich könnte man über die Ernährung dann auch viel noch zunehmen und aufnehmen.
00:26:27: was gegen eine Silent Inflammation wirken könnte.
00:26:32: Ja, eben gesunde Fette, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe spielen eine wichtige Rolle.
00:26:41: Sind irgendwelche Stoffe, die wirklich ganz extrem fördernd sind?
00:26:45: Also ganz besonders Lebensmittel, die man vermeiden sollte?
00:26:49: Ja, also das sind auf der einen Seite eben vor allem Lebensmittel mit tierischen Fetten.
00:26:55: Okay,
00:26:55: interessant.
00:26:56: Dann ungünstig sind auch die sogenannten gesättigten Fette, Transfette, die zum Beispiel dann auch oft in Backwaren enthalten sind, zum Beispiel.
00:27:09: Also es sind nicht nur die klassischen tierischen Produkte im Endeffekt.
00:27:15: Dann natürlich Lebensmittel mit einem hohen glychemischen Index, also das heißt quasi Zuckerige oder süße Lebensmittel.
00:27:23: Es ist jetzt auch nicht so, dass man jetzt pauschal sagen könnte, Obst ist nur gesund.
00:27:29: So ein Obst hat natürlich auch einen gewissen glychemischen Index mit dem Fruchtzucker.
00:27:36: Und wir haben halt oft hochverarbeitete Lebensmittel.
00:27:42: Das heißt, das sind im Prinzip alle Nährstoffe, alle Ballaststoffe.
00:27:47: die eigentlich auch einen positiven Effekt haben könnten, dann schon so weit eliminiert, dass tatsächlich dann relativ wenig übrig bleibt, außer tatsächlich einer hochkaliorischen Nahrung.
00:28:02: Und deswegen haben wir da, hätten wir eigentlich einen sehr, sehr guten Draht, viel positiv zu beeinflussen.
00:28:10: Ja, total.
00:28:10: Das heißt also, ich meine, das ist, glaub ich ... den meisten gar nicht bewusst, dass in den Backwaren Transfett drin sind.
00:28:16: Jeder hat wahrscheinlich immer gesagt, Transfette, Böse.
00:28:19: Aber das würde man jetzt eher, ich glaube so, Chips, Erdnussen, sowas zuschreiben.
00:28:24: Genau, da auch.
00:28:25: Und jetzt nicht
00:28:26: zielfisch Backwaren.
00:28:28: Also das Spannende.
00:28:28: Und dann zwischen den Backwaren natürlich noch komplett aus Kohlenhydraten eigentlich.
00:28:32: Und teilweise natürlich extrem hoch verarbeitet schon mal.
00:28:34: Das heißt also, der Kern des Weizen oder was verwendet worden ist, ist natürlich auch dann massiv zermahlen zur schnellen Aufnahme.
00:28:43: Das erhöht natürlich nochmal, das hat es nämlich gerade gesagt, schnell verarbeitbare Kohlhydrate.
00:28:49: Ich meine, ist genial, wenn wir gerade in Marathon laufen, dann
00:28:51: ist es sinnvoll.
00:28:52: Aber wenn
00:28:52: wir jetzt gerade hier, wir beide sitzen auf dem Sofa, dann ist das wahrscheinlich nicht das Beste zu essen.
00:28:56: Genau, genau.
00:28:58: Und was auch ganz wichtig ist, tatsächlich Ernährung, Beeinfluss natürlich.
00:29:03: Logischerweise auch den Darm.
00:29:05: Und der Darm spielt oft bei Silent Inflammation eben auch eine ganz wichtige Rolle.
00:29:10: Der Darm ist ja quasi unsere größte Austauschfläche mit der Umwelt.
00:29:15: Und über den Verdauungstrakt haben wir natürlich ständig Kontakt mit Nahrungsmitteln, aber auch mit exogenen Toxinen.
00:29:23: chemischen Zusätzen, Lebensmittel zusetzen.
00:29:27: Und wir haben eine hoch spezialisierte Darm-Schleimhaut-Barriere.
00:29:31: Die muss sozusagen dafür sorgen, dass das, was wir gut gebrauchen können im menschlichen Körper, dass das auch wirklich aufgenommen wird.
00:29:40: Aber eben Dinge, die wir jetzt nicht so gut gebrauchen können, die vielleicht sogar belastend sind, idealerweise eben im Darm verbleiben und wieder ausgeschieden werden.
00:29:49: Und da spielt natürlich eine intakte Darm.
00:29:52: Schleimhaut, eine wichtige Rolle.
00:29:54: Dann natürlich auch der Schleim an sich.
00:29:57: Deswegen heißt der Darmschleimhaut.
00:29:59: Und die Mikrobiota, also die Darmflora.
00:30:03: Wenn das alles gut funktioniert, dann sind wir über unseren Darm bestmöglich geschützt, dass Nichtstoffe in unseren Körper gelangen können, die da nicht reingehören, die dann nämlich vor allem tatsächlich Entzündungen auslösen.
00:30:22: sodass der Darm wirklich eine potenzielle Eintrittspforte für eine Silent Inflammation eigentlich darstellt.
00:30:30: Ist das dann schon Leaky Gut?
00:30:32: Das würde dann eben als Leaky Gut bezeichnet.
00:30:35: Okay,
00:30:36: weil das öffnet, dass der Darm ein bisschen durchlässiger wird und dadurch falsche Stoffe reinlässt.
00:30:41: Genau, also das ist quasi diese Darm-Schleimhaut-Barriere, die dann im Endeffekt... durchlässiger wird für die Stoffe, die man eigentlich gerne draußen halten würde.
00:30:54: Und das können natürlich bestimmte Nahrungsmittel, Bestandteile sein, die dann vielleicht auch so Nahrungsmittelallergien noch mal triggern im Endeffekt.
00:31:05: Das sind dann natürlich Schadstoffe.
00:31:08: Aber das Spannende ist auch natürlich, wir haben unzählige Bakterien.
00:31:15: physiologischerweise in unserer Darmflora.
00:31:17: Und natürlich entstehen auch bei den Bakterien ganz viele Stoffwechselprodukte.
00:31:22: Bakterien zerfallen, entstehen neu.
00:31:25: Und ein Problem sind sogenannte Lipopolisakaride aus den Zellwandbestandteilen bestimmter Bakterien.
00:31:34: Und wenn die in den menschlichen Körper gelangen, dann können die tatsächlich vor allem eben Entzündungen stimulieren.
00:31:43: Und das heißt, ein Thema ist bei Silent Inflammation natürlich immer auch zu überlegen, okay, was sind denn bei mir vielleicht die Faktoren, die es triggern?
00:31:56: Da müssen wir eigentlich bei jedem immer auch auf den Darm schauen, haben wir da vielleicht so ein Likigatt-Syndrom.
00:32:02: Denn hier kann man auch dann ganz gezielt was dagegen tun.
00:32:06: Und wir sind ja eigentlich über die Ernährung dazu gekommen, die Ernährung an sich.
00:32:12: beeinflusst natürlich auch die Darmschleimhautbarriere.
00:32:15: Also das heißt, die ungesunde Ernährung begünstigt dann auch wieder das leaky Gadd, sodass dann das ungesunde, was ich zu mir nehme, auch noch leichter in den Körper aufgenommen werden kann.
00:32:27: Und das ist dann quasi so ein Teufelskreis.
00:32:30: Und ich meine, die einfachste Variante seinem Darm, was Gutes zu tun, ist ja eigentlich schon mal eine ausgewogene gesunde Kost.
00:32:39: Obst, Gemüse vor allem.
00:32:42: möglichst verschieden auch.
00:32:44: Man sagt, so alle Farben sollten mal vertreten sein.
00:32:49: Dann ist auch für alle gewünschten Bakterienstämme was Gutes mit dabei.
00:32:55: Und das ist also wirklich auch was, was man gleich mit berücksichtigen sollte.
00:33:01: Ja, spannend.
00:33:03: Ist es denn so, wenn ich jetzt, also jetzt haben wir natürlich schon darüber gesprochen, was das alles sein kann und die zahlende Information auch ja gefährlich ist, aber ist die dann immer... Ähm, ja, symptomlos.
00:33:13: Du hattest vorhin nämlich ein paar Sachen gesagt, wo man drauf achten kann.
00:33:16: Vielleicht können wir dann noch mal detailliert darauf eingehen, damit man sich so ein bisschen selber vielleicht mal überlegt.
00:33:22: Habe ich da vielleicht irgendwas gehabt, was vielleicht nicht ganz normal war, um dann eventuell im Ganzen ein bisschen näher auf die Spur zu gehen.
00:33:29: Ja.
00:33:29: Also, der Darm, haben wir ja gerade erwähnt, spielt natürlich schon mal eine wichtige Eintrittspforte für eine Silent Inflammation und natürlich ... kann sich das auch durch, aber eben dann wieder unspezifische Verdauungsprobleme bemerkbar machen.
00:33:45: Der eine hat vielleicht vermehrt Blähungen, der andere eher eine Durchfallneigung, der andere eher Verstopfung, Inappetenz, vielleicht ein Gewichtsverlauf, den man sich nicht so hundertprozentig erklären kann.
00:33:59: Denn so eine Silent Inflammation hat natürlich auch gleich wieder metabolische Auswirkungen.
00:34:05: Also es entsteht eher eine ... eine geringere Sensitivität für Insulin.
00:34:12: Das begünstigt dann wieder ein vermehrtes Ausschütten von Insulin, also eine Hyperinsulinämie, was dann wieder dazu führt, dass man eben vermehrt dann tatsächlich auch wieder Fett anlagert.
00:34:26: Also das heißt, das sind viele Regelkreisläufe, die dann eventuell gestört sind.
00:34:31: Es kommen durch die chronische Entzündung auch andere Enzymsysteme eben in etwas andere Aktivitätslevels, sodass dann tatsächlich auch verschiedene Neurotransmitter, Botenstoffe für das zentrale Nervensystem nicht mehr in adäquater Menge produziert werden, sodass es dann vielleicht zu Schlafstörungen zu einer depressiven Verstimmung kommen kann.
00:34:58: Es kann sogar sein, dass eben neurotoxische Substanzen entstehen, die einfach dann zu Konzentrationen, Störungen führen zu neuropatischen Beschwerden.
00:35:08: Eventuell Muskelbeschwerden oder Gelenkschmerzen können eben mit assoziiert sein.
00:35:17: Die können dann natürlich immer viele andere Ursachen haben.
00:35:22: Aber es ist durchaus so, dass eine Silent-Inflammation schon gewisse Symptome machen kann.
00:35:27: Aber eben leider unspezifisch und dann sicherlich auch nicht so akut und so beeindruckend, dass man gleich sagt, okay, jetzt muss ich aber zum Arzt gehen, sondern dass man vielleicht denkt, Mensch, heute bin ich irgendwie schlecht drauf oder muss mich mal wieder gescheit ausschlafen oder bin einfach nicht so leistungsfähig.
00:35:47: werde ich vielleicht alt oder so, aber es kann sich durchaus bemerkbar machen.
00:35:53: Und was vielleicht auch ganz wichtig ist, wir haben ja sozusagen schon einmal die Ernährung angesprochen.
00:36:00: Aber tatsächlich sind natürlich auch die anderen Lebensstilfaktoren ganz entscheidend, also zum Beispiel Stress körperlicher Stress, exzessiver körperlicher Stress, also zum Beispiel auch eine sehr anstrengende körperliche Arbeit, die kontinuierlich eben mit einer starken Belastung einhergeht.
00:36:21: Oder zum Beispiel auch Extremsport, weiß man mittlerweile auch, ist gar nicht so gesund, sondern ist tatsächlich auch eine Stressbelastung.
00:36:31: Aber natürlich emotionaler Stress, psychischer Stress, ein gestörter Schlaf wirken sich aus.
00:36:40: Dann, jetzt müssen wir mal kurz überlegen.
00:36:44: Gibt
00:36:44: es denn auch einen Unterschied zwischen Männern und Frauen dabei?
00:36:47: Wenn du das mal anschaust, weil meine Männer und Frauen sind unterschiedlich auch hormonell natürlich komplett.
00:36:53: Genau.
00:36:53: Und dafür ist es halt super spannend, dass da einen Unterschied zwischen dem, wie sich z.B.
00:36:57: Zeilen-Inflammation auf die Männer auswirkt oder auf die Frauen und vielleicht auch hormonell bedingt, nochmal ein Unterschied ist.
00:37:02: Ja, also generell muss man natürlich sagen, muss man eigentlich die Menschheit wirklich unterteilen in Männer und Frauen.
00:37:11: Ja.
00:37:12: Genau, und kann die beiden nicht über einen Kamm scheren.
00:37:16: Das sind natürlich dann doch viele relevante Unterschiede im System.
00:37:21: Also natürlich schon mal generell im Hormonsystem.
00:37:24: Und das ist alles so miteinander verzahnt, dass das natürlich eine Rolle spielt.
00:37:30: Und auch das Hormonsystem und dann auch die Veränderung der Hormonspiegel im Laufe der Zeit wirken sich natürlich auch aufs Immunsystem aus.
00:37:41: Generell ist es auch so, dass die Frauen ein etwas anderes Immunsystem haben als die Männer.
00:37:48: Das heißt, Frauen haben scheinbar eigentlich ein Immunsystem, was mit mehr Power tatsächlich wohl reagieren kann.
00:38:00: Also, das heißt, leichter hochfährt, was natürlich auf der einen Seite gut ist in der Infektabwehr.
00:38:07: Auf der anderen Seite aber ... dann tatsächlich eher die Frauen predisponiert für die Entwicklung zum Beispiel von Autoimmunerkrankungen.
00:38:15: Ja, interessant.
00:38:15: Okay, weil es nicht reguliert wird wieder.
00:38:18: Genau.
00:38:18: Also das heißt, bei nahezu allen Autoimmunerkrankungen sind die Frauen zwei oder dreimal häufiger betroffen im Endeffekt als die Männer.
00:38:31: Bei der Silent Inflammation Hat man es jetzt noch nicht so im Detail herausgearbeitet, wie da vielleicht dann ganz langfristig auf viele viele Jahre die Unterschiede sind.
00:38:43: Aber auch da ist natürlich davon auszugehen, dass schon ein Unterschied besteht und wahrscheinlich die Frauen eher zu der Silent Inflammation dann neigen als die Männer.
00:38:55: Das ist total spannend, weil man geht ja immer davon aus, dass es gar nicht so viel unterscheidet, aber beim Immunsystem natürlich macht natürlich Sinn, wegen Kinder zu kriegen, dass
00:39:03: sie
00:39:04: das unfassbar hochregeln können.
00:39:06: Aber sehr spannend, das wusste ich nicht.
00:39:07: Also, dass es dann für die, dass sie da einfach ein bisschen mehr Risiko haben, also Männer, weil es dann das Immunsystem sich nicht mehr einfangen lässt.
00:39:14: Das hast du so schön beschrieben.
00:39:15: Ja, ja.
00:39:16: Genau.
00:39:17: Also was ja auch ganz interessant war jetzt im Rahmen der Corona-Pandemie, die Corona-Impfung, war ja doch für viele Patienten ganz akut erst mal eine relativ starke Belastung, weil natürlich das Immunsystem auf den Impfstoff erst mal mit einer starken Antwort reagiert hat.
00:39:33: Und das war mehr ausgeprägt tatsächlich bei ... den Frauen als bei den Männern, weil da einfach auch eine stärkere Immunantwort einfach war und dann auch mit mehr akuten Nebenwirkungen auf die Impfung.
00:39:50: Und was mir noch mal ganz wichtig, also wir haben ja gesagt Ernährung ist ein wichtiger Faktor, dann chronischer Stress.
00:39:59: Dann haben wir natürlich auch schon mal so ein bisschen angesprochen Bewegung, dass vielleicht sogar exzessive Bewegung und körperliche Belastung zu viel sein könnte.
00:40:09: Aber Bewegung an sich ist natürlich auch ganz wichtig und ein Bewegungsmangel ist auch ein Risikofaktor für eine Silent Inflammation.
00:40:19: Und so wie auch das Fettgewebe quasi als Drüse gesehen werden könnte, ist es tatsächlich so, dass auch die Muskulatur Enzyme freisetzt.
00:40:30: Und man könnte auch sagen, unsere Muskulatur ist eine Drüse.
00:40:34: Das sind dann die sogenannten Myokine, die da freigesetzt werden.
00:40:38: Und die haben eben auch einen antientzündlichen Effekt.
00:40:41: Also das heißt, durch eine Beanspruchung unserer Muskulatur.
00:40:45: Und auch einfach durch die Menge an Muskulatur-Tour, die wir haben, können wir praktisch die gesundheitsfördernde, drüße Muskulatur unterstützen.
00:40:57: Und dann eben auch was zum Beispiel gegen eine Silent Inflammation
00:41:01: tun.
00:41:02: Ja, Wahnsinn.
00:41:04: Sind denn gibt's noch was Borgengetreiber, so was zum Beispiel Luftverschmutzung und Lärm?
00:41:11: Also Lärm geht natürlich direkt auf Stress.
00:41:13: Luftverschmutzung kann ich mir vorstellen, dass man Toxine einatmet und dadurch auch den Körper wieder unter gleiche Entzündungen setzt.
00:41:22: Dann das Thema Schlafabnöhe, zu wenig schlafigen Schichtarbeit und auch spannend.
00:41:27: Und einen ganz spannenden, den ich finde, auf dem man immer zu wenig kommt, ist das Thema Zahnflaschentzündung, also Paratontitis.
00:41:34: Ob das so zu tun hat?
00:41:36: Genau, genau.
00:41:36: Also fangen wir mal vorne an.
00:41:38: Also es gibt natürlich exogene Toxine-Umweltbelastungen.
00:41:45: Da muss man natürlich sagen, also über Jahrmillionen hat sich ja das Entgiftungssystem, das Menschen eigentlich darauf eingestellt.
00:41:53: Naja, wir müssen Stoffwechselprodukte entgiften, die eben natürlicherweise anfallen.
00:42:00: Also Abbau von Proteinen, Abbau von Kohlenhydraten, Abbau von Fetten.
00:42:07: Und über Jahrmillionen gab es, ehrlich gesagt, ja nicht so viele exogene Toxine.
00:42:12: Da gab es dann vielleicht mal irgendwelche Pflanzenstoffe, die aufgenommen wurden.
00:42:18: Das war aber noch sehr beschränkt.
00:42:20: Jetzt, während der Industrialisierung, ist die Exposition gegenüber potentiellen exogenen Toxinen natürlich sprunghaft angestiegen.
00:42:30: Also das heißt, wir haben jetzt Pestizide, wir haben Luftschadstoffe, wir haben Mikroplastik, wir haben Lebensmittelzusätze, sodass allein durch diese umfassende Belastung es dazu kommen kann, dass die Entgiftungssysteme des Menschen dann tatsächlich doch etwas überlastet werden.
00:42:55: Das ist dann auch individuell wieder sehr unterschiedlich.
00:42:58: Da spielt auch wieder der Lebensstil natürlich eine Rolle, die individuelle genetische Ausstattung mit den Entgiftungsentzümen.
00:43:06: Aber es kann eben immer wieder zu Überlastungen kommen und das triggert dann auch eine ... Silent inflammation natürlich, weil es im Endeffekt auch eine Entzündungsreaktion auslöst.
00:43:17: Also das heißt, diese Umweltbelastungen sind ganz wichtig.
00:43:19: und dann kommen natürlich noch Belastungen dazu wie Rauchen zum Beispiel, Alkoholtrogen.
00:43:30: Also Alkoholtrogen, Rauchen sind auch alle Stressen, das Immunistim erzeugen direkt wahrscheinlich Entzündungen im Körper.
00:43:38: Genau.
00:43:38: Und Belastungen
00:43:39: können wir aber noch mehr.
00:43:41: Ja.
00:43:41: kann man auf jeden Fall so sagen.
00:43:43: Natürlich macht auch immer die Menge das Gift, aber im Prinzip Nikotin ist auf jeden Fall was, was Entzündungen im Körper eben im Sinne dieser Silent Inflammation fördert.
00:43:55: Auch der Alkohol dann, wenn es nicht nur kleine Mengen sind, man muss ja nicht total asketisch leben.
00:44:06: Aber diese Umweltbelastungen spielen auf jeden Fall eine wichtige Rolle.
00:44:10: Und auch da ist es so, dass man jetzt in der sogenannten funktionellen Medizin, man kann immer mehr eigentlich messen, man erkennt immer mehr Zusammenhänge.
00:44:21: Und das ist jetzt auch nicht streng genommen.
00:44:25: nur im naturheilkundlichen Bereich angesiedelt, sondern das sind natürlich die Übergänge Schulmedizin, wissenschaftliche Erkenntnisse, naturheilkundliche Ideen und Ansätze sind natürlich sehr fließend und da wird sich auch jetzt in den kommenden Jahren noch noch ganz ganz viel tun und auch das Bewusstsein sicherlich verändern.
00:44:45: Und da ist gerade eine richtige Dynamik und Entwicklung drin.
00:44:49: Das glaube ich.
00:44:50: Genau.
00:44:51: Aber wir haben ja vorhin gesagt, Umwelttoxine, das ist mal das eine, dann haben wir auf jeden Fall gesagt, gibt es denn vielleicht noch andere Schleimhautprobleme?
00:45:03: und natürlich ist es so, es gibt nicht nur eben... Das Likigatt-Phänomen jetzt im Darm, sondern natürlich kann es auch chronische Schleimhaut, Barriere, Störungen geben zum Beispiel im Bereich der Mundschleimhaut.
00:45:19: Und auch da haben wir natürlich verschiedene Faktoren, ne Parodontitis oder irgendwelche Implantate, die lokale Reaktionen auslösen.
00:45:28: Können dann im Endeffekt auch eine Eintrittspferte darstellen für Stoffe, die man eben lieber nicht im Körper hätte.
00:45:36: Und dann eben von dort ausgehend auch eine Silent Inflammation im ganzen Körper dann triggern können.
00:45:45: Wie sieht es aus im Kontext mit toten Zähnen?
00:45:47: Also Wurzelbehandelte Zähne, ist das ein Thema oder ist das eher kein Thema?
00:45:52: Also insgesamt ist es auf jeden Fall ein Thema und da gibt es tatsächlich dann auch heutzutage schon wirklich spezialisierte Zahnärzte tatsächlich.
00:46:03: die sich mit diesem Thema sehr intensiv beschäftigen.
00:46:07: Das ist quasi noch mal eine ... fast schon eine Wissenschaft für sich.
00:46:12: Ja.
00:46:13: Und genau, da spielen eben chronische Infektionen eine Rolle, dann eventuell eben tote oder wurzelbehandelte Zähne.
00:46:22: im Endeffekt, Implantate können eine Rolle spielen.
00:46:25: Und das heißt da ... lohnt sich es dann schon, wenn man eben so eine Problematik hat und dann vielleicht auch weiß, okay, da könnte potenziell ein Störherz sein, wenn man es so nennen möchte, dass man sich das dann auch fachkundig eben anschauen lässt.
00:46:43: Ja,
00:46:44: das macht auf jeden Fall Sinn, sich das fachkundig anschauen zu lassen.
00:46:47: Deswegen ist es auch so wichtig, dann gehen wir nämlich im zweiten Teil, nämlich darauf ein, weil ich würde sagen, wir haben jetzt einmal definiert, was ist denn eigentlich Silent Information?
00:46:56: Wie können wir das erkennen, welche Auswirkungen hat das?
00:46:58: und das ist tatsächlich nichts, was man ignorieren sollte.
00:47:01: Und jetzt würde ich sagen, kommen wir im nächsten Teil unseres Podcastes, kommen wir nämlich dann drauf.
00:47:05: Wie können wir das ganze messen, frühzeitig erkennen und vorhin wie können wir auch dagegen vorgehen.
00:47:10: Du hast ja schon ein paar Tisa, soll ich mal gelassen, man kann mit Lifestyle was machen und deswegen würde ich sagen an dieser Stelle.
00:47:18: ... machen wir einen Break und freut euch gerne auf die nächste Episode.
00:47:23: Das heißt, ihr wisst jetzt, worum es geht.
00:47:24: Ihr wisst jetzt, seine Information ist nichts, ... ... was man einfach so still liegen lassen kann.
00:47:28: Sondern das ist wirklich etwas, ... ... wo man sich mit beschäftigen muss.
00:47:31: Das habt ihr jetzt schon mal getan.
00:47:32: Und in der nächsten Episode gehen wir darauf ein, ... ... wie wir das Ganze ... ... messen können.
00:47:38: Dann auch wirklich wissen, wo wir stehen ... ... und dann natürlich auch ... ... dann dagegen vorgehen können, um diese Symptome ... ... oder ich sage mal so umfolgen, ... ... die seine Information dann auch nachhaltig ... zu lösen und dann sich zu schützen vor den chronischen Folgen, die es haben kann.
00:47:54: Ja.
00:47:55: Das ist natürlich was sehr, sehr spannendes.
00:47:56: Deswegen kann ich nur sagen vielen Dank, vielen Dank, Robert.
00:48:00: Und wir würden freuen uns natürlich, wenn ihr Spaß habt beim Zuhören.
00:48:04: Deswegen lasst gerne ein Like, ein Kommentar und auch ein Abo da.
00:48:07: Das würde uns natürlich sehr freuen.
00:48:09: Und wir sagen dann bis zur nächsten Folge von Schulmedizin trifft Naturheilkunde.
00:48:15: Und wir wünschen euch noch einen sehr gesunden Tag.
00:48:18: Bis später.
00:48:19: Bis dann.
00:48:20: Tschüss.
00:48:22: Ganz wichtig, wir machen hier einen Informations-Podcast und keine direkte ärztliche Beratung.
00:48:27: Das heißt, alle ... Empfehlungen, die sie hier in dem Podcast hören, alle Anweisungen, die sie im Podcast hören, sind immer für ihre individuelle Situation vorher mit ihrem Arzt oder Therapeuten abzuklären.
00:48:37: Da wir ihre individuelle Situation nicht kennen, können wir nur allgemeine Empfehlungen geben, die wir natürlich aus dem fachlichen und wissenschaftlichen Kontext kennen, aber diese könnten für ihre individuelle Situation vielleicht nicht die Richtige sein.
00:48:49: Und deswegen ist es wichtig, diese immer noch mal mit ihrem Arzt und Therapeuten abzuklären.
00:48:53: Das war's mit dieser Folge von Schulmedizin trifft Naturheilkunde.
00:48:58: Werden Sie zum Partner Ihrer
00:48:59: Gesundheit.
00:49:01: Bis zur nächsten Folge.
00:49:03: Bleiben Sie gesund!
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