Dauerhafte Kopfschmerzen? Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen

Shownotes

Chronische Kopfschmerzen fühlen sich an, als würden sie das ganze Leben enger machen.

Nicht nur einmal im Monat, nicht nur an stressigen Tagen, sondern fast täglich, oft über Jahre hinweg.

Viele Betroffene nehmen Tabletten, funktionieren weiter, hoffen auf Besserung.

Doch Schmerzmittel lindern nur Momente und können auf Dauer sogar neue Kopfschmerzen auslösen.

In dieser Folge geht es darum, was hinter chronischen Kopfschmerzen wirklich steckt: Wie sie entstehen, warum sie so hartnäckig sind und welche Wege es gibt, sie endlich besser zu verstehen und gezielt zu behandeln.

Worum geht’s in dieser Folge:

  • Was chronische Kopfschmerzen sind und wie sie entstehen
  • Welche Warnsignale Sie ernst nehmen sollten
  • Die wichtigsten Auslöser: Haltung, Stress, Ernährung, Schlaf
  • Erste Schritte, um die Beschwerden nachhaltig zu reduzieren

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Disclaimer (medizinischer Hinweis): Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Grundlage dieser Aussagen. Wenn Sie Beschwerden haben oder eine Behandlung in Erwägung ziehst, besprechen Sie dies immer persönlich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer anderen qualifizierten medizinischen Fachperson.

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00:00:00: Vielleicht kennen sie das Gefühl, sie haben Kopfschmerzen und strengt sie massiv ein.

00:00:03: Aber sie haben die Kopfschmerzen nicht nur einmal im Quartal oder einmal im Monat, sondern sie haben sie fast täglich.

00:00:08: Mehr als fünfzehnmal im Monat.

00:00:10: Das beschreibt das Krankheitsbild der chronischen Kopfschmerzen.

00:00:13: Und damit sind sie nicht allein.

00:00:14: Das betrifft tatsächlich sehr, sehr viele Menschen, die chronische Kopfschmerzen haben, aber sich nicht behandeln lassen.

00:00:20: Und was machen die meisten?

00:00:21: Die meisten nehmen einfach nur eine Tablette, eine von den klassischen Schmerz reduzierenden Tabletten, aber bekämpfen damit nicht die Ursache, sondern nur Symptom.

00:00:29: Und?

00:00:29: Man redet dann sogar davon, dass man in einer gewissen Art und Weise abhängig ist von den Schmerzmitteln, die dann wieder Kopfschmerzen verursachen.

00:00:36: Das ist sehr, sehr spannend und es gibt so viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien und auch neue Behandlungsmethoden, die sie nicht nur symptomfrei werden lassen, sondern die Ursachen auch bekämpfen und sozusagen ein schmerzfreies Leben führen lassen.

00:00:49: Und das ist das Spannende und darüber sprechen wir heute in diesem Podcast von A bis Z, was eigentlich chronische Kopfschmerzen sind, wie wir sie diagnostizieren können.

00:00:58: auch richtig einordnen können, was da die richtigen Wege sind und dann natürlich auch, wie wir sie behandeln können mit den neuesten Methoden.

00:01:03: Und dazu habe ich wieder mitgebracht, Chefarzt Robert Schmidt aus der KFN.

00:01:08: Und darum geht es heute und los geht es.

00:01:11: Was wäre, wenn die beste Medizin nicht entweder Natur oder Wissenschaft wäre, sondern beides?

00:01:18: Willkommen bei Schulmedizin trifft Naturheilkunde.

00:01:22: Hier bauen wir Brücken zwischen Tradition und Innovation.

00:01:26: Zwischen Labor und Leben.

00:01:28: Für ihre Gesundheit.

00:01:30: Viel Spaß bei dieser Folge.

00:01:33: Herzlich willkommen zu einem neuen Episode des Schulmedizin-Trift-Naturherkunde-Podcast.

00:01:37: Und wir sprechen heute bei einem sehr spannenden Thema, nämlich chronische Kopfschmerzen.

00:01:41: Chronische Kopfschmerzen sind, dass sich ein leidendes Millionen Menschen täglich begleitet und die Lebensqualität sich massiv einschränkt.

00:01:48: Und es können dumpfe, drückende Spannungskopfschmerzen sein, pulsierende Migräne.

00:01:53: täglich wiederkerne Beschwerden und viele Betroffenen fühlen sich oft hilflos und wissen nicht, woher die Kopfschmerzen kommen oder wie sie dauerhaft halt Linderung bekommen oder finden können.

00:02:03: Und in dieser Episode sprechen wir genau darüber, über die verschiedenen Formen von chronischen Kopfschmerzen, ihre Ursachen, Symptome und vor allem, wie man sie erkennt, behandelt und auf natürliche Weise in den Griff bekommt.

00:02:12: Ich glaube, das ist auch ganz spannend, nicht nur immer die Ibuprofen nehmen, um die Kopfschmerzen zu bekämpfen, sondern zu gucken, wie kann man das eigentlich natürlich... auch hinbekommen und vielleicht auch langfristig lösen.

00:02:23: Wir beleuchten sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Ansätze und geben Ihnen da draußen konkrete Handlungsempfehlungen für ein schmerzfreies Leben.

00:02:31: Und

00:02:32: ja, freuen Sie sich auf fundierte medizinische Erkenntnisse und praktische Lösungen.

00:02:36: Deswegen, hallo, hier ist Schafarzt Robert Schmidt und er hat einfach sehr viel Erfahrung in diesem Bereich.

00:02:43: und deswegen, ordne doch mal für uns ein, was sind denn chronische Kopfschmerzen überhaupt?

00:02:48: und ja.

00:02:50: Ab wann sind sie wirklich chronisch und nicht nur mal sporadisch?

00:02:53: Also chronische Kopfschmerzen sind ganz grob definiert.

00:02:56: Wenn man pro Monat mindestens fünfzehn Kopfschmerztage hat und das Ganze über einen Zeitraum von wenigstens drei Monaten, dann würde man von chronischen Kopfschmerzen sprechen.

00:03:10: Alles andere wäre quasi ein sporadisch auftretender Kopfschmerz.

00:03:16: Und so könnte man dann zum Beispiel auch eine Migräne unterteilen, eben in eine sporadisch auftretende Migräne.

00:03:23: Das kann trotzdem einmal im Monat sein.

00:03:27: Und dann ab fünfzehn Schmerztage pro Monat und das mit einer gewissen Regelmäßigkeit, dann kann man es auch chronische Migräne nennen im Endeffekt.

00:03:40: Und was ich ganz wichtig finde, Bei dem Thema Kopfschmerzen müssen wir erst mal so zwei große Gruppen unterteilen.

00:03:47: Und zwar gibt es den sogenannten primären Kopfschmerz, über den wollen wir uns heute unterhalten.

00:03:54: Also das sind die Themen wie Migräne, wie Spannungskopfschmerz.

00:03:59: Und es gibt den sogenannten sekundären Kopfschmerz, der die Folge einer anderen Erkrankung ist.

00:04:07: Also das heißt, Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz.

00:04:10: Es gibt so ein paar Warnsignale, wann man tatsächlich bei Kopfschmerzen eben auch zum Arzt gehen sollte.

00:04:18: Also zum Beispiel Kopfschmerzen in Verbindung mit Fieber und Nackensteifigkeit zum Beispiel.

00:04:24: Oder wenn sehr schnell innerhalb von wenigen Minuten ein Vernichtungskopfschmerz auftritt.

00:04:31: Also ganz massiver Kopfschmerz.

00:04:32: Oder wenn neurologische Symptome begleitend mit auftreten.

00:04:37: Denn nicht jeder Kopfschmerz ist ungefährlich, aber natürlich die allermeisten.

00:04:44: Also auch da jetzt nicht vermehrt irgendwie Angst machen, nur dass man es mal gehört hat im Endeffekt.

00:04:51: Und wir wollen uns eben über die primären Kopfschmerzen unterhalten.

00:04:56: Also das heißt eine Kopfschmerzerkrankung an sich, die jetzt nicht die Lebenserwartung irgendwie beeinflusst und auch keine Folgeerkrankungen nach sich zieht, aber natürlich Lebensqualität massiv beeinträchtigen kann.

00:05:12: Tatsächlich könnte man das fast schon als eine Behinderung.

00:05:17: bezeichnen.

00:05:18: Es ist auch volkswirtschaftlich, natürlich ein ganz entscheidender Faktor durch Arbeitsausfall, durch Aufwendungen im Gesundheitssystem.

00:05:26: Also es ist auf jeden Fall ein riesen Thema und man kann eine ganze Menge tun, auch naturheilkundlich und deswegen lohnt es sich da auch mal intensiver drüber zu sprechen.

00:05:39: Für mein Verständnis ist es eine Migräne und ein Kopfschmerz.

00:05:42: Ist das gleich oder ist das ein Unterschied?

00:05:45: Ist das eine chronische Kopfschmerz oder eine chronische Migraine?

00:05:47: Ist das das Gleiche oder ist das ein Unterschied?

00:05:49: Also eine chronische Migraine ist ein Kopfschmerz und in dem Fall dann halt ein chronischer Kopfschmerz.

00:05:57: Und ich würde sagen, es gibt eigentlich zwei Schwerpunktthemen, auf die man sich fokussieren sollte.

00:06:04: Und zwar ist das einmal ... dieses große Thema Spannungskopfschmerz.

00:06:09: Ja.

00:06:10: Der kann natürlich auch episodenhaft mal auftreten.

00:06:13: Dann hat man halt einmal im Jahr vielleicht mal Probleme, aber es kann natürlich auch einzig verchronifizieren, das Problem werden.

00:06:22: Und dann wird unser Podcast relevant.

00:06:26: Genau.

00:06:27: Und das zweite große Thema ist ... dann tatsächlich die Migräne, dann könnte man sagen unter den Kopfschmerzen, neben dem Spannungskopfschmerz, die zweite große Geisel der Menschheit.

00:06:40: Und wenn man dann vielleicht noch eine dritte Säule dazu nehmen möchte, der natürlich führen Kopfschmerzen dann auch aus Verzweiflung dazu, das viel Schmerzmittel.

00:06:50: eingenommen werden.

00:06:51: und das kann dann tatsächlich noch eine dritte Art von Kopfschmerz auslösen, nämlich den schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz oder durch Schmerzmittelübergebrauch induzierten Kopfschmerz, der sich dann sozusagen als weitere Säule neben der eigentlichen Problematik noch zusätzlich manifestiert.

00:07:12: Und dann alleine durch das Nichteinnehmen, also praktisch einen Entzug des Schmerzmittels, dann der Kopfschmerz schon provoziert wird.

00:07:23: Okay.

00:07:24: Genau.

00:07:25: Und ich denke, die drei Themen sind auf jeden Fall die wichtigsten.

00:07:31: Ist denn so ein chronischer Kopfschmerz, ist der immer sehr stark?

00:07:34: Ist der leicht, ist der mittel?

00:07:35: Wie muss man den einordnen?

00:07:37: Ja, also auch ganz unterschiedlich.

00:07:40: Jetzt zum Beispiel Spannungskopfschmerzen sind im Schnitt von der Stärke her moderat bis mittel eher.

00:07:51: Migränekopfschmerzen können natürlich ganz massiv sein, hoch akut.

00:07:59: Man kann auch vielleicht die Schmerzlokalisation noch so ein bisschen als Unterscheidungsmerkmal mit heranziehen.

00:08:05: Also Spannungskopfschmerzen sind ja so bandförmig.

00:08:12: Auf jeden Fall beidseitig.

00:08:14: Migränekopfschmerzen sind ganz, ganz oft einseitig und eher pulsierend.

00:08:20: Spannungskopfschmerzen sind vielleicht so dumpf und drückend.

00:08:24: Also anhand des Schmerzcharakters kann man eigentlich schon einen Unterschied treffen.

00:08:28: Dann haben wir natürlich noch Begleit, Phänomene, grad bei der Migräne, da ist eben ganz oft eben Übelkeit mit dabei, bis hin zum Erbrechen, eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit oder überhaupt gegenüber äußeren Reizen, sodass man sich vielleicht wirklich ins abgedunkelte Schlafzimmer zurückziehen muss.

00:08:47: Und sich ganz ruhig verhalten muss.

00:08:50: Bei Migräne können ja auch neurologische Symptome mit dabei sein oder klassischerweise tatsächlich dem Migräne-Anfall vorausgehen.

00:09:00: Also z.B.

00:09:00: See-Störungen oder auch mal Störungen der Sprache oder vielleicht gefühlt Störungen in einem Körperteil.

00:09:10: Das haben wir alles z.B.

00:09:11: bei Spannungskopfschmerzen jetzt nicht.

00:09:16: Und von dem her kann man, wenn der Patient einem sozusagen die Geschichte erzählt, dann eigentlich zwischen diesen großen Kopfschmerzgruppen eigentlich schon gut unterscheiden, rein an einem Nestisch.

00:09:31: Trotzdem macht es auf jeden Fall Sinn, bei chronischen Beschwerden auch einmal wirklich zum Facharzt, zum Neurologen zu gehen, das einmal eine Art Grund- und Basisuntersuchung gemacht wird, damit man dann auch wirklich auf der sicheren Seite ist und weiß, um was es geht.

00:09:49: Denn Kopfschmerzvarianten dann im Detail und klein klein sozusagen, die kaum jemand jemals gehört hat, da gibt es noch ganz, ganz viele verschiedene Varianten.

00:10:01: Das

00:10:01: glaube ich.

00:10:02: Ja, warum haben die Menschen eigentlich ständig Kopfschmerzen?

00:10:05: Gibt es da eine grundlegende Problematik, die da zugrunde liegt?

00:10:10: Also, man wusste ja lange Zeit oder über viele Jahrhunderte jetzt auch nicht genau, wie eigentlich ein Kopfschmerz entsteht.

00:10:18: Aber es gibt immer mehr Erkenntnisse, dass ein Kopfschmerz wohl viel auch mit den Blutgefäßen zu tun hat, die tatsächlich die Hirnhäute versorgen.

00:10:32: Und zwar mit der Gefäßweite dieser Blutgefäße.

00:10:36: Also gerade bei Migräne ist es wahrscheinlich so, dass eine akute Weitung dieser Gefäße und das geht dann meistens auch damit einher, dass die ein bisschen durchlässiger werden für Flüssigkeit.

00:10:48: Also es ist wie so eine Art, fast schon Entzündungsreaktion durch Blutung steigt.

00:10:55: Im Gewebe lagert sich Flüssigkeit ein, das Ganze spannt sich und übt natürlich Reize aus, also dass das ganz oft ein Trigger oder ein entscheidender Faktor ist bei Kopfschmerzen.

00:11:07: Also zum Beispiel auch, es gibt ja diesen Klassiker, man geht mit nassen Haaren zum Beispiel in die Kälte.

00:11:14: Warum kriegt man dann eigentlich Kopfschmerzen?

00:11:16: Was passiert da?

00:11:17: Und da vermutet man auch, dass das wahrscheinlich dann damit zusammenhängt.

00:11:22: dass erst mal durch den Kältereiz tatsächlich die Gefäße sich verengen.

00:11:28: Das ist so eine natürliche Reaktion und ist in dem Fall dann natürlich recht stark ausgeprägt, wenn man mit nassen Haaren in die Kälte geht.

00:11:36: Und dann anschließend kommt es immer zu einer reaktiven Erweiterung der Gefäße, die wollen das dann wieder kompensieren.

00:11:44: Und meinen ist sozusagen besonders gut.

00:11:47: Und dann kommt es eben auch zu einer massiven Durchblutungssteigerung mit ein bisschen, ja, wirklich wie so eine Art kleinen Entzündungsreaktion.

00:11:56: Und das kann eben dann der entscheidende Faktor sein für die Kopfschmerzen.

00:12:04: Aber es spielen natürlich viele andere Faktoren.

00:12:06: Auch eine Rolle grad bei chronischen Schmerzen, nicht nur bei chronischen Kopfschmerzen.

00:12:11: Es ist natürlich auch so unser Nervensystem, was Schmerzen, Schmerzreize verarbeitet, ist eigentlich auch plastisch.

00:12:21: Also das heißt, es passt sich sozusagen den Rahmenbedingungen in gewisser Weise auch an.

00:12:29: Und wenn ich unter chronischen Schmerzen leide ... dann lernt leider auch das Nervensystem immer besser, diese Schmerzen aus dieser Region wahrzunehmen, sodass dann gar nicht mehr viel nötig ist.

00:12:44: und das Gehirn springt schon an und sagt, hey, da kommt schon wieder ein Signal.

00:12:49: Also, das heißt, es entwickelt sich in gewisser Weise auch dann wirklich so ein Schmerzgedächtnis, sodass langfristig dann schon kleinere Reize ausreichen.

00:13:00: um große Schmerzen zu signalisieren.

00:13:03: Und so spielen viele Faktoren eine Rolle, die sich gegenseitig beeinflussen.

00:13:08: Ja.

00:13:09: Was ist das Thema Stress?

00:13:11: Ist das ein relevanter Faktor oder ist es eher nicht so stark?

00:13:15: Ich weiß, man redet viel über Muskelverspannung, die Kopfschmerzen erzeugen.

00:13:19: Das ist das Einfachste, um das zu lösen.

00:13:21: Aber wenn man sich anschaut, wie Stress oder Schlafmangel ist, das ist ja meistens gar nicht so schnell zu lösen.

00:13:28: Aber wie guckt das dazu?

00:13:29: dass das Kopfschmerz verursacht.

00:13:32: Das sind die klassischen Spannungskopfschmerzen, die man am ehesten auf muskuläre Verspannungen zurückführt.

00:13:40: Und die müssen gar nicht unbedingt hier im Schulternackenbereich sein.

00:13:45: Das kann auch noch weitere Bereiche des Körpers oder vielleicht den ganzen Körper betreffen.

00:13:49: Aber natürlich sind es gerne Verspannungen, die hier auch im Schulternackenbereich liegen.

00:13:56: Und letztlich ... ist es wohl auch so es verlaufen hier eben kleine Nervenfasern hier so vom Nackenbereich zum Kopf nach oben und durch die Verspannungen der Muskulatur werden die natürlich auch ein bisschen durch Druck belastet und gereizt oder unter Zug gesetzt.

00:14:16: und das scheint mit ein Effekt tatsächlich zu sein bei den Spannungskopfschmerzen.

00:14:23: und es ist auch so wenn hier die Nervenfasern im Kopfbereich, und da spielt wirklich der fünfte Hirnnerv, der Trigeminus, eine ganz wichtige Rolle, wenn der hier Schmerzen anfängt, wahrzunehmen und zu signalisieren, treten auch wieder reaktiv Kaskaden in Gang, die dann den Schmerz verstärken können.

00:14:48: Also, da werden dann bestimmte Peptide wieder freigesetzt, die dann wieder einen gewissen Effekt haben, zum Beispiel diese ... war so Dilatation bewirken oder verstärken, sodass das dann meistens so ein Teufelskreis ist, der mal losgetreten wurde und dann verschiedene Mechanismen durchläuft.

00:15:11: Ja.

00:15:13: Es ist schon spannend, wenn man sich anschaut, dass die Kopfschmerzen aus so vielen verschiedenen Regionen kommen können und dann eigentlich auch, ja, also, dass die Ursache teilweise sehr, sehr schwierig zu diagnostizieren ist.

00:15:23: Wie macht ihr das denn, wenn ihr dann die Diagnose stellt?

00:15:28: Ich meine, ich glaube, es ist nicht immer wichtig, dass man immer die ganz klarste Diagnose hat.

00:15:31: Aber wie diagnostiziert ihr die chronischen Kopfschmerzen richtig?

00:15:36: Und ordnet ihr dann zur richtigen Kopfschmerzquelle ein, um dann natürlich auch zu behandeln?

00:15:42: Ja, also ganz wichtig ist natürlich eine vernünftige Anamnese, weil man auch schon aus der Vorgeschichte eigentlich da ganz gut erkennen kann.

00:15:51: in welche Richtung es geht.

00:15:54: Natürlich muss man hellhörig sein auf besondere Phänomene, die dann vielleicht noch mal die Richtung weisen.

00:16:01: Hier könnte mal was Selteneres vorliegen.

00:16:04: Eine körperliche neurologische Untersuchung schließt sich natürlich auch an.

00:16:09: Und wenn aber keine Untersuchungsergebnisse oder Hinweise bestehen, dass man jetzt noch mal in die Tiefe gehen muss, um gefährliche Ursachen oder seltene Reformen auszuschließen, dann darf man da schon auch ... ja, ohne schlechtes Gewissen, dann auch zu der Diagnose, Spannungskopfschmerz oder Migräne kommen.

00:16:33: Und dann natürlich muss man im Verlauf aber immer beobachten, wenn ich dann auch entsprechende Maßnahmen anwende, reagiert dann der Patient auch so, wie man es bei dieser Kopfschmerzart erwarten würde.

00:16:44: Lässt es sich auch wirklich beeinflussen, also passt es auch immer zusammen.

00:16:49: Und sollte im Verlauf dann noch mal ein Hinweis kommen, man muss hier oder dort vielleicht noch mal genauer nachgucken, dann muss man natürlich immer hellhörig bleiben.

00:16:58: Was ich gerade spannend finde, gerade an den Diskussion wir haben, Ich kenne ja viele Fachärzte.

00:17:04: Ob es der Kieferorthopäde ist, ob es der Internist ist, ob es der Spezialist fürs Herz ist, ob es der Orthopäde ist für bestimmte Bereiche.

00:17:13: Was mir aber noch nie aufgefallen ist und ich mir auch die Frage noch nie gestellt habe ist, ob es eigentlich einen Spezialisten für Kopfschmerzen gibt.

00:17:18: Weil ich glaube, wenn man zum allgemeinen Mediziner oder zum Hausarzt geht und der nicht eine spezielle Ausbildung hat in dem Bereich oder auch ein Interesse hat, wird der wahrscheinlich sagen, ist nicht so schlimm.

00:17:31: Geh erst mal nach Hause und leg dich hin oder nimm halt die Tablette.

00:17:34: Ist nicht so spannend, weil du ja da absolut

00:17:37: jahrelange

00:17:38: Erfahrung hast in dem Bereich.

00:17:39: Genau.

00:17:40: Also es ist schon so, da gibt es natürlich den Spezialisten.

00:17:43: Also der klassische schulmedizinische Spezialist wäre natürlich schon der Neurologe.

00:17:48: Neurologe, okay, ja.

00:17:50: Und bei allem, wo man sich auch nicht sicher ist oder wo man irgendwie das Gefühl hat, Menschen, da muss man noch mal in die Tiefe gehen, vielleicht auch eine Bildgebung machen.

00:18:00: Da sollte auch zumindest einmal der Neurologe mit einbezogen werden.

00:18:04: Oder wenn es vielleicht auch darum geht, eine schulmedizinische Therapie zur Migräneprophylaxe einzuleiten.

00:18:13: Da gibt es ja immer mehr glücklicherweise, was man nehmen könnte.

00:18:18: dass das Ganze durch den Neurologen initiiert wird.

00:18:22: Dann ist natürlich der Kopfschmerz eine Schmerzerkrankung.

00:18:27: Das heißt, Schmerztherapeutin beschäftigen sich auch sehr viel damit.

00:18:31: Und es gibt tatsächlich richtige Kopfschmerzkliniken, die sich im Bereich des Schmerzes dann auch wirklich noch mal auf den Kopfschmerz spezialisiert haben.

00:18:42: Aber es ist natürlich so ein weit verbreitetes ... Ständiges Thema, was fast jeden Arzt, der in der täglichen Patientenversorgung tätig ist, mit dem er konfrontiert wird.

00:18:55: Sodass natürlich jeder eine gewisse Erfahrung entwickelt hat.

00:18:59: Ja.

00:19:01: Und jeder auch das Gefühl hat, er kann natürlich was dazu beisteuern.

00:19:05: Und ist auf der einen Seite natürlich schön für den Patienten.

00:19:12: dass er nicht nur warten muss, bis er den Termin beim Spezialisten hat, aber auf der anderen Seite ist natürlich schon auch wichtig, dass man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, damit man dem Patienten wirklich auch jetzt vielleicht nichts vorenthält, was dem doch sehr gut hätte helfen können.

00:19:30: Also, das heißt, auf der einen Seite gut, dass sich doch jeder irgendwie damit auskennt, auf der anderen Seite auch wieder ein bisschen problematisch.

00:19:42: weil man halt vielleicht nicht alle Kniffe kennt.

00:19:45: Ja, klar.

00:19:45: Aber ist es denn schwierig dann auch wirklich, dass die zu richtig zu diagnostizieren?

00:19:50: Und dauert das relativ lange, bis ihr dann klar seid, was es ist?

00:19:57: Weil es halt doch sich auch versteckt und an verschiedenen Ursachen hängen kann?

00:20:02: Also, es ist eigentlich nicht so, das Problem tatsächlich erst mal einzuordnen.

00:20:08: liegt jetzt zum Beispiel eine Migräne vor oder ein Spannungskopfschmerz.

00:20:13: Aber dann geht natürlich die Suche erst richtig los, weil dann ist natürlich die Überlegung, okay, und wo könnte jetzt bei diesem individuellen Patienten mit der Migräne oder mit dem Spannungskopfschmerz jetzt wirklich der entscheidende Trigger sein, den ich beseitigen kann, beeinflussen kann?

00:20:32: Wie kann ich dem Patienten letztendlich helfen?

00:20:35: Und das ist dann vor allem natürlich die spannende Suche.

00:20:39: Und die ist sehr kompliziert auf jeden Fall.

00:20:43: Da braucht man ganz, ganz viel Zeit.

00:20:44: Und Zeit ist halt gerade was, was im Gesundheitssystem überhaupt nicht vorhanden ist.

00:20:50: Und es ist auch wirklich nicht einfach.

00:20:52: Also teilweise ... haben Patienten schon seit zwanzig Jahren Migräne und sagen einfach, ich kann keinen Trigger so wirklich erkennen, ausmachen.

00:21:04: Ich bin eigentlich immer noch völlig ratlos, was es auslösen könnte oder nicht.

00:21:11: Also das kann sehr difficile sein.

00:21:14: Und gerade die ... Trigger bei Migräne ist natürlich sehr sehr vielfältig bei Spannungskopfschmerzen.

00:21:24: Es ist vielleicht ein bisschen einfacher.

00:21:26: Also man hat eben die Theorie, dass die Spannungskopfschmerzen vor allem eben durch das Balance der Muskulatur.

00:21:34: der der Faszien getriggert werden.

00:21:37: Und da kann man natürlich anfangen, ein paar Dinge abzuarbeiten.

00:21:41: Also das heißt, auf der einen Seite zunächst mal uns den Bewegungsapparat anschauen.

00:21:46: Ist denn vor allem hier im Schulternackenbereich, gibt es da irgendwelche Fehlhaltungen, gibt es da irgendwelche Schmerzpunkte?

00:21:52: Man kann die Muskulatur natürlich tasten.

00:21:55: Man kann einfach Übungen machen, um die Lockerung, die Beweglichkeit zu verbessern oder zu optimieren.

00:22:03: Man kann natürlich mit Wärme arbeiten, um die Muskulatur zu entspannen.

00:22:08: Ganz wichtig ist, nicht nur beim Spannungskopfschmerz, auch bei der Migräne, tatsächlich eine körperliche Aktivität auch in den Alltag zu integrieren.

00:22:18: Das heißt, das ist eigentlich auch schon das entscheidende Prophyllaktikum.

00:22:25: Weil natürlich körperliche Bewegung, unser Bewegungsapparat, der will ja benutzt werden.

00:22:29: Also da gilt wirklich wer rastet, der rostet.

00:22:33: Und durch körperliche Aktivität halte ich natürlich auch hier im Schulternackenbereich einfach die Muskeln geschmeidigt, die Gelenke beweglich.

00:22:43: Und das ist da ein ganz entscheidender Faktor.

00:22:48: Dann ist natürlich sehr interessant, wie sind die Alltagssituationen.

00:22:51: Hab ich zum Beispiel im PC Arbeitsplatz.

00:22:54: Wie sitze ich da?

00:22:55: Hab ich vielleicht da eine ungünstige Haltung, die diese Problematik einfach ständig befeuert.

00:23:04: Und was tatsächlich oft der Fall ist, wenn ich im PC Arbeitsplatz habe, dass ich tendenziell den Monitor tatsächlich etwas zu tief habe.

00:23:17: sodass ich doch immer so ein bisschen nach unten schauen muss.

00:23:23: Und das merkt man gar nicht so wirklich, aber es entsteht halt dann doch durch diese stundenlange Sitzen in dieser Position eben eine Dysbalance, die dann Spannungskopfschmerzen einfach triggern kann.

00:23:37: Natürlich Handy heutzutage ein wichtiger Trigger.

00:23:44: Manche stecken das weg.

00:23:46: Da gibt es dann jetzt auch nicht unbedingt zwangsweise die Notwendigkeit, jetzt unbedingt was dran zu ändern.

00:23:52: Aber gerade eben, wenn man dann gesundheitlich darauf reagiert, lohnt es sich auch mal dahin zu schauen, wenn man das vielleicht nicht so auf dem Schirm hat.

00:24:00: Dann ist natürlich ein wichtiges Thema Lesen.

00:24:04: Die Augen verändern sich im Laufe des Lebens und Lesen ist jetzt für unser Gehirn natürlich eine sehr Anspruchsvolle Aufgabe hochkonzentriert.

00:24:15: Und wenn ich vielleicht eine beginnende Schwäche habe, Seeschwäche, um mich mehr konzentrieren muss oder mit den Augen noch mehr fokussieren muss, um das Bild irgendwie scharf zu kriegen und das über einen langen Zeitraum, dann kann das natürlich auch ein Träger sein für Verspannungen.

00:24:33: Also, das heißt, hier kann man mal dran denken.

00:24:36: Und was natürlich auch ganz wichtig ist, wir haben einen sehr engen Zusammenhang tatsächlich ... auch durch wissenschaftliche Studien belegt, eben zwischen der Psyche und Spannungskopfschmerzen.

00:24:48: Also Ängste, Depressionen, Stressbelastungen sind wiederum Faktoren, die chronische Kopfschmerzen begünstigen können und natürlich wechselseitig eigentlich sich gegenseitig bedingen.

00:25:02: Und das heißt, wenn ich also ein Patient mit chronischen Spannungskopfschmerzen habe, dann schaue ich mir vor allem diese einzelnen Bereiche an und versuche eben abzuarbeiten, wo hat der Betreffende denn möglicherweise seine Trigger, wo liegen seine Problemzonen und wie kann ich jetzt individuell auf sinnvolle Weise was verändern, um das wieder zu antagonisieren, mehr oder weniger, oder zu beseitigen im Endeffekt.

00:25:28: Ganz

00:25:28: wichtig in eigener Sache.

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00:25:40: Und lassen Sie natürlich gerne einen Like da.

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00:25:48: Deswegen, wenn Sie dafür Zeit finden, freuen wir uns da wirklich sehr drüber und das hilft natürlich diesem Podcast massiv weiter, dass wir weiterhin ganz, ganz tollen Inhalt produzieren können und natürlich auch diesen Weiter nach draußen bringen können.

00:26:00: sehr spannend.

00:26:01: Was sagt denn die Wissenschaft dazu?

00:26:02: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse in den letzten Jahren, was ist da für ein Fortschritt gemacht worden?

00:26:06: Weil Kopfschmerzen gibt es ja schon lange, aber ich glaube die meisten sagen auch, ich habe Kopfschmerzen.

00:26:11: nah nicht so schlimm,

00:26:12: aber

00:26:13: das ist ja anscheinend ein Riesenfeld.

00:26:15: Genau, also es ist im Endeffekt ein Riesenfeld, also es gibt natürlich viele wissenschaftliche Studien, die tatsächlich sich mit den Volkswirtschaftlichen und global gesellschaftlichen Folgen von Kopfschmerzen auseinandersetzen.

00:26:31: Und da muss man also wirklich sagen, dass es mehr oder weniger, es hört sich immer so lapidar an, aber es ist tatsächlich quasi eine Geisel der Menschheit, wenn man so möchte.

00:26:46: Und es gibt natürlich viele wissenschaftliche Erkenntnisse.

00:26:51: wie die Kopfschmerzen entstehen, was da abläuft.

00:26:56: Dass man dort Veränderungen im Gefäßdurchmesser hat, dass dieses Zusammenspiel zwischen den Nerven und der Ausscheidung von vasoaktiven Neuropäptiden auf Schmerz reize, die Gefäßweitstellung verändern und eine Kaskade entsteht.

00:27:20: Daraus ergeben sich dann natürlich auch neue Ansatzmöglichkeiten, wie ich dagegen vorgehen kann.

00:27:28: Und was zum Beispiel ganz spannend ist, wenn wir jetzt auch gerade schon wieder so ein bisschen bei Naturheilkunde sind, hat zum Beispiel bei akuten Kopfschmerzen festgestellt, dass Ein zehnprozentiges Pfefferminzöl jetzt aufgetragen, zum Beispiel auf die Schlefen.

00:27:45: In Studien genauso effektiv ist zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen wie ein Gramm Aspirin oder ein Gramm Paracetamol zum Beispiel.

00:27:55: Interessant.

00:27:56: Vorhin auftragen, das hätte ich jetzt ja nicht gedacht.

00:27:58: Genau.

00:27:58: Aber das muss ja anscheinend so wirken, dass der Kopfschmerz hier wirklich in diesem Bereich sehr knapp unter der Haut liegt.

00:28:05: Genau.

00:28:05: Und dann

00:28:05: das Pfefferminzöl.

00:28:07: Ja, und es hat vor allem auch einen kühlenden Effekt und einen beruhigenden Effekt und kann dann natürlich auf diese lokal entstehende Durchblutung Steigerung mit all diesen Konsequenzen, dass ein bisschen Flüssigkeit sich einlagert und quasi so eine Art Entzündung entsteht, die dann eben die Hirn heute reizt, kann dem eben entgegenwirken.

00:28:29: Und das Schöne ist, man könnte ja sagen, okay, Pfefferminzöl allein.

00:28:34: reicht vielleicht nicht aus, dann nehme ich halt noch ein Aspirin dazu und kombiniere das im Endeffekt sinnvoll.

00:28:41: Also hier gibt es natürlich Erkenntnisse und es gibt viele Erkenntnisse wie tatsächlich eben Lifestyle, Maßnahmen oder Verhaltensweisen.

00:28:52: auch prophylaktisch vor allem eingesetzt werden können und die werden dann auch in die Leitlinien eingearbeitet.

00:28:59: Also zum Beispiel in der Leitlinie für die Behandlung von Patienten und Patientinnen mit Migräne ist ganz klare Empfehlung.

00:29:09: Wichtigste Prophylaxe ist tatsächlich körperliche Aktivität im Endeffekt, weil man auch in Studien gesehen hat, dass es allen anderen Maßnahmen, die man einleiten könnte, mindestens ebenbürtig ist und deswegen unbedingt umgesetzt werden sollte.

00:29:28: Und so ist eigentlich ein ständiger Fluss auch vorhanden und in dem Bereich wird auch viel geforscht und gibt auch oft neue Erkenntnisse und neue Medikamente werden auf den Weg gebracht, also zum Beispiel mal Migräne.

00:29:44: Versucht man sich natürlich zu überlegen, ideal wäre ja, eine gewisse Migräneprophylaxe herstellen zu können, dass es gar nicht erst zum Anfall kommt.

00:29:52: und man hat eben auch erkannt, wenn hier ein Schmerzereignis beginnt, dann wird eben von den Nervenzellen des Trigeminus, das ist eben der fünfte Hirnnerv, der hier so oberflächlich mal alles versorgt, was hier so zur Gesichtshälfte gehört, aber dann eben auch ... Noch die Hirnhäute.

00:30:15: Deswegen ist auch der Kopfschmerz ja oft eben auch einseitig, je nachdem, welche Seite betroffen ist bei Migräne.

00:30:22: Dass der dann, wenn er Schmerz wahrnimmt, dann eben auch zum Beispiel ein Peptid ausschüttet.

00:30:32: Das hat natürlich wieder einen komplizierten Namen.

00:30:36: Calcitonin, Gene-related Peptide.

00:30:39: Ja.

00:30:41: Aber ... Man kann natürlich Antikörper zum Beispiel herstellen, die dieses Peptid quasi abfangen.

00:30:51: den Rezeptor blockieren, wo es dann andocken würde.

00:30:55: Und diese Antikörper kann ich in der Migräneprophylaxe eben als schulmedizinisches Präparat einsetzen.

00:31:01: Das heißt, die werden halt regelmäßig appliziert, damit ich die im Körper habe.

00:31:05: Und sollte es dann eben beginnen, dann können diese Antikörper dieses Peptid eben in ihrer, in seiner Wirkung abfangen.

00:31:15: Cool.

00:31:16: Und damit habe ich eben eine gute Möglichkeit.

00:31:18: Aber das ist jetzt noch ganz neu, oder?

00:31:20: Das ist jetzt noch nicht so...

00:31:21: Also ja, auf die Medizingeschichte gesehen ist es vielleicht noch ganz neu, aber auch schon ein paar Jahre im Endeffekt.

00:31:30: Und es gibt aber bei Migräne tatsächlich auch noch andere neue Erkenntnisse, die vielleicht mehr so aus dem Bereich der Automolekularmedizin kommen.

00:31:43: und vielleicht auch noch mehr so im naturhaltkundlichen Bereich angesiedelt sind, wobei die Automolekularmedizin ja eigentlich wirklich auch so ein Feld ist, was zwischen Schulmedizin und Naturhaltkunde eigentlich verbindend gesehen werden könnte.

00:32:00: Und da rücken auch immer mehr die Mitochondrien, also die Energieproduktion in den Mittelpunkt der Betrachtungen.

00:32:09: Und es ist auch so, dass Kopfschmerzen und vor allem dann Migränekopfschmerzen dann letztendlich über die verschiedenen Prozesse, die hier ablaufen, tatsächlich wohl auch ein dann akutes Energieproblem darstellen.

00:32:24: Also zu wenig Energie, ne?

00:32:25: Genau.

00:32:26: Und man kann eben mit automolekularen Substanzen, die die Energieversorgung unterstützen, die ATP-Bildung in den Mitochondrien, kann man auch Prophylaxe betreiben.

00:32:39: Und da gibt es auch klinische Studien.

00:32:42: Also zum Beispiel Vitamin B II ist ein wichtiger Stoff, der bei der Energieproduktion eine Rolle spielt.

00:32:51: Das kann man einnehmen und vielleicht das Ganze sogar noch kombinieren oder stattdessen.

00:32:58: Koenzymen Q-X, das ist auch so ein Schlüssel-Enzymen eigentlich in der Energiebereitstellung.

00:33:06: Und auch da gibt es klinische Studien, dass diese beiden Stoffe in der Migräneprophylaxe einen signifikanten Effekt im Endeffekt haben.

00:33:16: Magnesium ist wichtig, Magnesium ist was, was ... zum einen die Nerven tatsächlich stabilisiert und deswegen generell auch diesen Trigger über diesen Trigeminus eben etwas abdämpfen kann, aber auch natürlich war so aktiv ist und auch einen ganz ganz wichtigen Faktor spielt bei der Energiebereitstellung.

00:33:38: und mit einer hoch dosierten Magnesium Einnahme kann ich auch eine Migräneprophylaxe betreiben und es spricht natürlich nichts dagegen auch verschiedene Dinge zu kombinieren.

00:33:51: Und bei Magnesium könnte man sich schon dann Randtasten an die sixhundert Milligramm Magnesium pro Tag.

00:33:59: Magnesium kann eben Durchfälle machen und das ist eigentlich meistens so ein bisschen der limitierende Faktor.

00:34:06: Da gibt es verschiedene Zubereitungen von Magnesium.

00:34:10: Da kann man auch mal gucken, ob man vielleicht die eine oder die andere besser verträgt.

00:34:15: Und dann darf man aber gerne die Dosis, die man dann auch wirklich gut verträgt, einnehmen.

00:34:20: Da kann eigentlich in dem Sinne nichts Negatives passieren.

00:34:26: Aber Magnesium hat darüber hinaus noch extrem viele ganz, ganz wesentliche Schritte im Stoffwechsel.

00:34:37: Viele Patienten fühlen sich tatsächlich ein bisschen fitter allgemein, wenn sie Magnesium substituieren.

00:34:45: Und bei Migräne kommen natürlich dann auch noch Phytotherapeutika zum Einsatz.

00:34:51: Also da weiß man zum Beispiel, es gibt eine Pflanze, nämlich Mutterkraut, die tatsächlich diese Peptide ... Wo ich vorhin gesagt habe, da gibt es jetzt diese schulmedizinischen Antikörper, die gespritzt werden können, die eben genau den gleichen Effekt auch tatsächlich haben und ganz spezifisch diese Peptide im Endeffekt neutralisieren, also gleicher Ansatz, nur quasi aus der Natur heraus.

00:35:22: Die sind auch signifikant und klinisch belegt, dass sie in der migräne Prophylaxe sinnvoll sind.

00:35:29: Und es gibt noch ein Präparat Pestwurz.

00:35:33: Pestwurz wirkt so ein bisschen ähnlich wie so Ibuprofen, zum Beispiel, so in die Richtung.

00:35:41: Ist auch belegt, Studien belegt in der migräne Prophylaxe.

00:35:46: Man muss diese pflanzlichen Arzneien mal über einen längeren Zeitraum nehmen, bis sie so anfangen, ihre Wirkung zu entfalten.

00:35:52: Also durchaus auch mal so zwei, drei Monate, bevor man da abschließend beurteilen kann, ob sich da was verändert.

00:35:59: Bei Pestwurz ist aber auf jeden Fall ganz wichtig, Das hat potenziell auch einen sehr giftigen Stoff, ein Alkaloid.

00:36:08: Und da darf ich natürlich nur hochwertige Präparate verwenden, bei denen eben auch sichergestellt ist, dass dieses potenziell giftige Alkaloid eben nicht mit dabei ist, sondern halt vorher eliminiert wurde.

00:36:24: Da muss

00:36:24: man eine sehr gute Präparate wahrscheinlich kaufen,

00:36:26: ne?

00:36:26: Da muss man eine gute Präparate kaufen und vor allem keine Eigenproduktion, genau.

00:36:33: Ja,

00:36:33: sehr spannend.

00:36:34: Aber es soll jetzt gar nicht der Eindruck entstehen, dass man jetzt gegen Migräne nur quasi automolekular und medikamentös was machen könnte, sollte, sondern gerade bei der Migräne gibt es natürlich ganz viele verschiedene Trigger.

00:36:50: Also das heißt, alles was den Biorhythmus so ein bisschen durcheinander bringt, kann in Migräne Anfall triggern.

00:36:59: Also das heißt, eine gewisse Regelmäßigkeit ist wichtig.

00:37:03: Also es kann zum Beispiel sein, wenn ich unter der Woche arbeiten gehe und immer um sechs Uhr aufstehe und am Wochenende dann ausschlafe bis zehn, elf, das kann schon so ein Wechsel im Biorhythmus sein, dass es eigentlich einen Migräneanfall triggert.

00:37:19: Manches sind ja auch sehr wetterfühlig.

00:37:22: Da reichen dann möglicherweise schon Luftdruckveränderungen aus, um einen Migräneanfall zu triggern.

00:37:30: Es gibt natürlich das große Thema auch wieder Stress, ganz klar.

00:37:36: Ernährung ist da ein wichtiger Faktor.

00:37:39: Also, biorhythmisch gesehen ist es für eine Migränepatienten natürlich wichtig, dass ich auch ... kontinuierlich eine gute Versorgung mit allem habe, was ich brauche.

00:37:52: Also das heißt, der Migräne-Patient, wenn der jetzt stressbedingt, sag ich mal, immer nicht dazukommt, Mittag zu essen, kann das tatsächlich auch sein, dass seine migräne Häufigkeit dadurch eben explodiert.

00:38:09: Ja.

00:38:10: Und oder wenn er zum Beispiel halt nur dann die Leberkiss-Sammel schnell reinstopfen kann in der Mittagspause, da haben wir in dem Sinne keine Nährstoffe, die der Körper verwenden kann.

00:38:23: Das heißt, das ist auf jeden Fall was, worauf man achten sollte.

00:38:27: Und es gibt auch bestimmte Trigger natürlich in Lebensmitteln, die jetzt einen Migräneanfall auslösen können.

00:38:35: Und da sind vor allem die sogenannten biogenen Amine, spielen da eine wichtige Rolle.

00:38:41: Da gehört zum Beispiel das Histamin auch dazu, aber auch andere biogene Amine, weil das sind auch vasoaktive Substanzen und können eben dann auch zu diesen Gefäßveränderungen führen.

00:38:52: Und das muss überhaupt nicht sein, aber kann eben in möglicher Trigger sein.

00:38:56: Und deswegen macht es auf jeden Fall Sinn, vielleicht mit einem Ernährungstaggebuch bei einem Migräne-Patient mal zu gucken, kommt man da vielleicht auf den Zusammenhang zu bestimmten Nahrungsmitteln.

00:39:07: Ja, das kann jetzt dann der Rotwein zum Beispiel sein.

00:39:13: Das kann irgendwie Tomaten sein, Oberschienen sein, fermentierte oder gereifte Produkte sind oft sehr reich an diesen biogenen Arminen.

00:39:23: Da lohnt sich auf jeden Fall, im Blick drauf zu werfen.

00:39:27: Dann ganz wichtig ist, immer auch auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten.

00:39:33: Also es gibt sogar manche ... Theorien, die besagen, na gut, Alkohol ist immer wieder mal ein Trigger, aber vielleicht jetzt gar nicht so sehr wegen den biogenen Arminen, sondern weil Alkohol auch so ein bisschen dioretisch wirkt, also wassertreibend.

00:39:50: Und deswegen dazu führt, dass man quasi gar nicht unbedingt merklich, aber so ein bisschen in ein Flüssigkeitsdefizit kommt, wenn man eben Alkohol trinkt.

00:40:01: und dass man das vielleicht antagonisieren könnte, wenn man sagt, okay, wenn ich jetzt schon heute Abend mir das eine oder andere Gläschen Wein gönne, dass ich wirklich ganz explizit darauf achte, viel, viel Wasser noch dazu zu trinken und dann vielleicht diese Form der Triggerung in dem Fall vermeiden könnte.

00:40:21: Und damal weiß, dass tatsächlich eben auch viel ... quasi wie so eine Art Entzündung sich da abspielt.

00:40:29: Also praktisch Migräneanfall als Art akute lokale Entzündung.

00:40:34: Ja.

00:40:37: Kommt natürlich auch schon wieder das Thema Silent Inflammation mit rein.

00:40:41: Was kann ich denn vielleicht alles tun, um überhaupt so eine latente Entzündungssituation und Bereitschaft positiv zu beeinflussen?

00:40:52: Damit kann ich dann natürlich auch wirklicherweise wieder die Anfallshäufigkeit und Intensität stark beeinflussen.

00:40:59: Also das heißt, da gibt es auch eine Riesenpalette im Endeffekt, die man da ins Feld führen kann.

00:41:07: Ganz individuell muss man sich herantasten.

00:41:11: Und gerade jetzt auch bei Migränepatienten, die ja schwer geplagt sind, die dann natürlich auch aus der Not heraus immer wieder auch zu Schmerzmitteln greifen.

00:41:22: Da hab ich natürlich dann oft auch das Problem des Schmerzmittel-induzierten Kopfschmerzes.

00:41:28: Also, man sagt, wenn man mehr als zehnmal im Monat ein bestimmtes Schmerzmittel einnimmt, dann ist schon die Gefahr groß, dass man das entwickelt.

00:41:38: Und das würde dann eben bedeuten ... lasse ich es weg, kann allein das weglassen, wie so eine Art Entzündungssymptomatik eben die Kopfschmerzen auslösen.

00:41:47: Dann entsteht schon mal das innere Bedürfnis, dass man sagt, na ja, jetzt scheint ja vielleicht eine Tablette nicht mehr zu reichen.

00:41:55: Jetzt erhöhe ich die Dosis.

00:41:57: Und man hat ja auch einen Leidensdruck.

00:41:59: Aber da muss man sich natürlich feinfüllig herantasten.

00:42:02: Und da hilft tatsächlich in dem Sinne eigentlich nur ein ... begleiteter Entzug quasi.

00:42:10: Ja.

00:42:11: Natürlich darf ich alle anderen Maßnahmen einleiten, um Symptome zu lindern.

00:42:17: Aber ich muss mit dem Patienten gemeinsam den Medikamentenentzug hier wieder durchstehen, um diesen Kopfschmerzmittel, induzierten Kopfschmerz zu beseitigen.

00:42:30: Ja.

00:42:30: Und das ist oft gar nicht mehr so richtig oder dem Patienten selber schon gar nicht mehr so richtig möglich zu differenzieren.

00:42:36: Mensch, was ist jetzt Migräne?

00:42:37: Was ist vielleicht Kopfschmerzmittel induziert?

00:42:41: Wo ist hinten, wo ist vorne?

00:42:43: Und genau, deswegen ist auch da natürlich eine längerfristige Begleitung dann durch einen erfahrenen Arzt, Fachmann, Therapeuten natürlich ganz essentiell.

00:42:54: Ja, absolut.

00:42:56: Ich finde es so spannend für das Einordnis, dass es nicht nur einfach ... ... nur die Schuhe mitziehen ist oder die Natur erkundet, ... ... sondern die Kombination da draus, ... ... dass ihr auch sagt, ... ... kann das für Feminsöl begleiten, ... ... mit einer Aspirin nehmen zum Beispiel, ... ... oder man schaut halt, ... ... wenn es halt langfristig einordnet, ... ... man versucht natürlich dann, ... ... die Ursachen zu bekämpfen,

00:43:12: ... ... um

00:43:13: nicht nur die Symptome zu behandeln, ... ... das finde ich schon sehr spannend.

00:43:16: Und ... ... schafft man es eigentlich auch diesen, ... ... wenn man jetzt einen ... ... angelernten Schmerzzyklus hat, ... ... oder ein Schmerzgefühl, ... ... wie unterbricht man den?

00:43:23: Also wie schafft man es da, ... ... einmal einen Stopp zu setzen ... ... und auch vielleicht ... Das ist auch schon gesagt ein bisschen wie so ein Entzug.

00:43:31: Was ist der beste Weg da, aber auch aus dem Schmerz rauszukommen?

00:43:35: Wenn sich so ein Schmerzgedächtnis tatsächlich entwickelt hat, dann gibt es auch verschiedene Ansatzmöglichkeiten, dagegen vorzugehen.

00:43:44: Also eine Möglichkeit wäre, dass man im Rahmen einer schulmedizinischen Schmerztherapie ... z.B.

00:43:53: auch zentral wirksame Substanzen einsetzt.

00:43:56: Das können z.B.

00:43:57: niedrig dosierte Antidepressiva sein, die tatsächlich auch gerne eingesetzt werden und es auch gar nichts Negatives dagegen zu sagen.

00:44:08: Denn die können die zentrale Schmerzwahrnehmung modulieren.

00:44:15: Und damit auch diesem sich verkronifizierten Schmerzgedächtnis auf dieser Ebene auch was entgegensetzen.

00:44:23: Dann kann man da natürlich psychotherapeutisch ganz viel arbeiten.

00:44:28: Oder auch, wenn man so möchte, psychosomatisch.

00:44:33: Also das heißt eigentlich auch, wie ich ansonsten aufgestellt bin, wie ich mich körperlich mental fühle.

00:44:41: Ihr Richtung gesund fit oder eher ausgelaugt, hat natürlich eins zu eins einen direkten Einfluss auf die Wahrnehmung der Schmerzen.

00:44:51: Also, man kann sich das vielleicht so vorstellen, wenn die Arbeit einen nervt und stresst daheim ist ständig streit, man kommt mit nichts hinterher, dann sind Schmerzen.

00:45:05: deutlich stärker als wenn man gerade im lotter gewonnen hat und gleichzeitig noch frisch verliebt.

00:45:10: dann wird keiner seinen schmerz in dem moment spüren.

00:45:15: Also das heißt auch auf dieser Ebene ist es eben ganz wichtig, mit diesen ganz vielen Kleinigkeiten tatsächlich auch eine Selbstwirksamkeit zu erreichen und zu sagen, okay, alles, was eigentlich mir grundsätzlich gut tut, ist auch was, was mich bei meinen chronischen Schmerzen auch wieder ein Stück weiterbringt und das man da wirklich mal einen Anfang macht und eben nicht aus lauter Verzweiflung sozusagen gar nichts tut.

00:45:41: Und was auch ganz interessant ist, was wir auch ganz gerne naturheilkundlich einsetzen, man kann auch natürlich den Körper ein bisschen durcheinander bringen.

00:45:50: Also das heißt, er hat seinen Schmerzgedächtnis und ist trainiert auf Wahrnehmung von Schmerzen aus einer bestimmten Region.

00:46:00: Dann kann ich auch sagen, okay, ich setze jetzt vielleicht in einer anderen Region einen ganz neuen Trigger, einen Reiz, den der Körper noch gar nicht kennt, zum Beispiel durchschröpfen.

00:46:10: Ja.

00:46:12: Und plötzlich muss sich der Körper mit einem ganz neuen Signal auseinandersetzen und kann gar nicht mehr seine ganze Energie darauf verwenden, sich auf diese Schmerzen zu konzentrieren.

00:46:26: Und das nennt man dann Counter-Irritant-Effekt.

00:46:29: Das heißt, durch einen Gegenreiz lenkt man das Gehirn etwas ab.

00:46:37: Das kann man auch im Verlauf immer wieder einsetzen.

00:46:40: zum Beispiel durch Akkupunktur, durch Physiotherapie, durch Schreppen, durch Neuraltherapie.

00:46:49: Also, das heißt, es ist auch insgesamt eine relativ komplexes Gesamtgemenge.

00:46:54: Deswegen gibt es ja tatsächlich auch Schmerztherapeuten und die multimodale Schmerztherapie, die sich ja vor allem damit beschäftigen.

00:47:02: Ich habe halt chronische Schmerzen.

00:47:04: Das lässt sich halt leider nicht in dem Sinne ... meistens komplett beseitigen, sondern es geht dann ganz viel darum, und wie kann man jetzt mit chronischen Schmerzen eben ein möglichst gutes und wenig beeinträchtigtes Leben haben?

00:47:18: Und das ist eigentlich sozusagen der Ansatz der Schmerztherapeuten.

00:47:23: Wie kann ich da chronische Schmerzpatienten begleiten?

00:47:26: Das ist vielleicht auch was, wo man oft so ein bisschen ein falsches Bild hat.

00:47:30: Man hat schmerzen, chronische Schmerzen, und man denkt sich, beim Schmerztherapeut geht's dann darum, wie bring ich die weg?

00:47:38: Ja.

00:47:39: Aber eigentlich geht's darum, zu sagen, okay, wie kann ich trotz dieser Schmerzquelle, die man wahrscheinlich nie ganz ausschalten können wird, wie kann ich damit bestmöglich leben?

00:47:51: Das ist eigentlich der Ansatz, den der Schmerztherapeut verfolgt.

00:47:54: Ja, super spannend.

00:47:56: Wow, das waren ganz, ganz viele Informationen.

00:47:59: Also, ich möchte es noch einmal zusammenfassen.

00:48:01: Das ist schon beeindruckend, wenn man hört, also, aber das Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen.

00:48:06: Es gibt sehr viele unterschiedliche Varianten von Kopfschmerzen.

00:48:08: Ich glaube, das ist wichtig, ist einmal dort eine Identifikation festzustellen und deine Richtlinie mit fünfzehnmal Kopfschmerzen im Monat ist, glaube ich, der ganz wichtig.

00:48:16: Das sind chronische Kopfschmerzen.

00:48:18: Wenn man zwei Tage in der Folge hat, ist es, glaube ich, nicht so dramatisch.

00:48:21: Aber bei chronischen Kopfschmerzen und auch bei diesen sehr intensiven Kopfschmerzen sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufrufen.

00:48:26: Deswegen, also, das ist schon mal sehr spannend, da gibt es sehr, sehr viele neue ... Themen dazu in den Studienlagen.

00:48:31: Ich glaube, es gibt sehr viele Entwicklungen.

00:48:33: Ich wusste nicht, dass das Thema so groß ist.

00:48:34: Das heißt also ... ... mit Kopfschmerzen sind sie nicht allein da draußen, ... ... da es gibt viele Menschen, die Kopfschmerzen haben ... ... und es gibt anscheinend auch sehr viele ... ... Experten, die sich damit auskennen.

00:48:44: Auch hier ist der Arzt Robert Schmidt.

00:48:46: Und das heißt, da sollte man auch jemanden aufsuchen.

00:48:50: Und dann kann man nämlich tatsächlich auch sehr, sehr gut ... ... Ursache Bekämpfung, Heilung und auch schmerzfrei leben.

00:48:55: ... zu einem großen Maß, was natürlich traumhaft ist.

00:48:58: Und das ist ja auch am Anfang gesagt, ... ... es ist so einscheinkind, ... ... deswegen ist es, glaube ich, extrem wert, ... ... da drauf Fokus zu legen.

00:49:05: Deswegen nehmen Sie Ihre Kopfschmerzen auf jeden Fall ernst.

00:49:08: Führen Sie am besten einen Kopfschmerztagebuch ... ... und suchen Sie dann einen erstenlichen Rat, ... ... wenn Sie es haben, ... ... weil da kann man die Anamese auch noch mal einfacher machen.

00:49:15: Und werden Sie auf jeden Fall ... ... aktiv bei chronischen Kopfschmerzen, ... ... verschwenden Sie da.

00:49:20: Also, bleiben Sie nicht alleine mit, ... ... sondern suchen Sie einen Experten auf.

00:49:23: ... und da gibt es halt vielfältige Behandlungsmethoden.

00:49:27: Und genau, bleiben Sie auch dran.

00:49:29: Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Zeitpunkt, ... ... und das dauert eigentlich eine gewisse Zeit, ... ... bis eine Wirkung erzielt wird.

00:49:33: Es gibt keine magische Pille dagegen, ... ... sondern es gibt nur, ich sage mal, ... ... eine dauerhafte Behandlungsphase.

00:49:39: Und Prävention ist natürlich auch ... ... Goldwert an der Stelle.

00:49:41: Das heißt, Stress hölzieren, ... ... regelmäßig bewegen, gesund ernähren, ... ... investieren Sie in Ihre Gesundheit, ... ... vor Kopfschmerzen, chronisch werden.

00:49:47: Deswegen machen wir auch diesen Podcast hier zusammen,

00:49:49: ... ... damit ... Sie,

00:49:50: die diese Informationen haben, damit Sie wissen, wie Sie das präventiv machen.

00:49:54: Und Sie müssen nicht mit ständigen Kopfschmerzen leben.

00:49:56: Es gibt Wege aus dem Schmerz.

00:49:58: Nutzen Sie sie.

00:50:00: Zum Beispiel mit Robert Schmidt zusammen.

00:50:02: Und deswegen noch mal vielen Dank fürs Zuhören.

00:50:04: Bleiben Sie schmerzfrei und gesund.

00:50:06: Und schalten Sie gerne auch wieder ein, wenn es wieder heißt.

00:50:09: Schulmedizin trifft Naturheilkunde.

00:50:11: Und wir weiter natürlich über spannende Themen sprechen.

00:50:13: Und deswegen abonnieren Sie auch gerne an der Kanal.

00:50:15: Lasst einen Kommentar da.

00:50:16: Oder schicken Sie es auch.

00:50:18: an ihre Freunde und Bekannten, die vielleicht sich auch mit dem Thema Kopfschmerz rumplagen.

00:50:21: Und dann könnt ihr euch immer Hilfe suchen, auch beim Chef Ars Robert Schmidt von der KFN.

00:50:27: Vielen lieben Dank fürs Zuhören und bis ganz bald.

00:50:30: Ganz wichtig, wir machen hier einen Informations-Podcast und keine direkte ärztliche Beratung.

00:50:36: Das heißt, alle Empfehlungen, die Sie hier in dem Podcast hören, alle Anweisungen, die Sie im Podcast hören, sind immer für Ihre individuelle Situation vorher mit Ihrem Arzt oder Therapeuten abzuklären.

00:50:46: Da wir Ihre individuelle Situation nicht kennen, können wir nur allgemeine Empfehlungen geben, die wir natürlich aus dem fachlichen und wissenschaftlichen Kontext kennen, aber diese könnten für Ihre individuelle Situation vielleicht nicht die Richtige sein.

00:50:57: Und deswegen ist es wichtig, diese immer noch mal mit Ihrem Arzt und Therapeuten

00:51:00: abzuklären.

00:51:01: Das war's mit dieser Folge von Schulmedizin trifft Naturheilkunde.

00:51:06: Werden Sie zum Partner Ihrer Gesundheit.

00:51:09: Bis zur nächsten Folge.

00:51:11: Bleiben Sie gesund!

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