Schlaf, Stress, Ernährung: Die unterschätzten Hebel gegen stille Entzündungen | Teil 3

Shownotes

Stille Entzündungen verschwinden nicht durch eine Tablette. Sie verändern sich, wenn Sie sich verändern: Schritt für Schritt, mit Gewohnheiten, die Ihren Körper entlasten statt überfordern.

Wie sprechen über: Wie Sie nach einer Diagnose nicht in Panik geraten, sondern beginnen, Ihren Körper wieder in Balance zu bringen. Nicht mit Radikaldiäten oder Verboten, sondern mit machbaren Veränderungen, die langfristig tragen.

Was passiert, wenn Sie wieder besser schlafen, sich mehr bewegen, Stress reduzieren und bewusster essen?

Worum geht’s in dieser Folge?

  • Ersten Schritte nach der Diagnose wirklich
  • Warum Schlaf, Bewegung und Ernährung die wichtigste Grundlage sind
  • Wie Sie Ihren Lebensstil ehrlich analysieren
  • Wie Stress Ihr Immunsystem beeinflusst
  • Wie Sie mit Ernährung vorbeugen und unterstützen können

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Disclaimer (medizinischer Hinweis): Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Grundlage dieser Aussagen. Wenn Sie Beschwerden haben oder eine Behandlung in Erwägung ziehst, besprechen Sie dies immer persönlich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer anderen qualifizierten medizinischen Fachperson.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu einer neuen Podcast Episode des Schuhmedizin trifft Naturhekunde Podcast.

00:00:05: Heute mit Chefarzt Robert Schmidt.

00:00:07: Und uns freut es natürlich total, weil wir gehen heute auf den dritten Teil unseres stillen Entzündungen Podcast ein.

00:00:13: Silent Information, das ist heute im Fokus.

00:00:15: Und wir reden vorhin sehr konkret darüber, wie können wir behandeln und heilen vor allen Dingen.

00:00:19: Da freue ich mich ganz besonders drauf, weil wir haben in den vorigen Podcast gehört.

00:00:24: Wie schlimm ist das eigentlich?

00:00:25: Wie ist das Ganze definiert?

00:00:27: Und dann, wie können wir es erkennen?

00:00:28: Und heute sprechen wir endlich darüber, wie kannst du uns dabei besser gehen?

00:00:39: Willkommen!

00:00:42: Und wir

00:00:56: fangen direkt mit der ersten Frage an.

00:00:58: Was sind eigentlich die wichtigsten ersten Schritte, wenn man eine stille Entzündung diagnostiziert bekommen hat?

00:01:04: Also zunächst mal ist natürlich wichtig zu analysieren, woran könnte es individuell liegen?

00:01:11: Also wir haben ganz viele verschiedene mögliche Faktoren, die man dann am besten eben mit seinem Arzt oder Therapeuten versucht aufzuarbeiten.

00:01:21: Das sind in der Regel viele Lifestyle-Modifikationen, die da in Frage kommen.

00:01:27: Stress zum Beispiel, Ernährung, Bewegung, vielleicht Belastungen durch exogene Toxine zum Beispiel.

00:01:36: Und da müsste man individuell sich heranarbeiten.

00:01:39: Wo sind denn die möglichen Quellen und damit auch die möglichen Stellschrauben, um dagegen vorzugehen?

00:01:46: Aber grundsätzlich kann man sagen, eigentlich ist es relativ einfach, denn Silent Inflammation ist quasi die wissenschaftliche Erklärung auch, warum die naturhaltkundlichen Empfehlungen zum Lebensstil, zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil tatsächlich effektiv sind, weil sie nämlich die Silent Inflammation bekämpfen oder vielleicht sogar überhaupt verhindern, dass diese auftritt.

00:02:15: Also das heißt, ganz allgemein kann man schon mal sagen, ein gesunder Lebensstil mit den Säulen, Bewegungen, Ernährung, Entspannung, vernünftiger Schlaf, also eigentlich all das, was wir sowieso auch intuitiv schon abgespeichert haben, ist eigentlich... die Basis, um eine Silent-Inflammation zu verhindern oder vielleicht eben auch zu behandeln.

00:02:39: Und dann kann man on top noch mal ganz gezielt schauen, ob vielleicht bestimmte Faktoren individuell noch besonders ausgeprägt sind, um dann noch mal ganz gezielt ins Detail zu gehen.

00:02:51: Super spannend, also die Empfehlung ist jetzt nicht, wir haben Medikament ABC, also der Klassiker wäre ein Ibuprofen gegen Entzündung.

00:02:59: Das macht jetzt keinen Sinn, das zu nehmen, um die Silent-Inflammation zu bekämpfen.

00:03:03: sondern Lifestyleänderungen sagst du reichen.

00:03:05: Das ist ja Wahnsinn.

00:03:06: Das heißt also keine Panik.

00:03:07: Genau.

00:03:08: Das heißt, wir können die Entzündungen tatsächlich ganz gut in den Griff bekommen.

00:03:11: Lass uns doch mal das aufdrösen und wirklich in die einzelnen Bereiche tief einsteigen, damit man auch mal versteht, wie es ist, weil alle Sachen, die gesagt hast, sind zwar logisch, aber ich glaube, heute hält sich keiner mehr daran.

00:03:19: Also ich glaube, wir sind in einer Epidemie vom schlechten Schlaf geprägt durch Devices und allen möglichen anderen.

00:03:25: Ich glaube, wir hatten noch nie mehr Stress.

00:03:28: Und ich würde sagen, wir hatten auch noch nie so wenig Bewegung wie jetzt.

00:03:30: Deswegen lass uns mal reingehen, weil das wird ja bedeuten, dass Chronic Information eigentlich früher kein Thema war, oder?

00:03:36: Dass wir es jetzt wahrscheinlich erst jetzt bekommen haben.

00:03:39: Ja, also es ist tatsächlich mit Sicherheit auch eine sogenannte Zivilisationserkrankung.

00:03:45: Ja.

00:03:46: Und dadurch bedingt das unsere Lebensweise, zwar sehr, ja ... Wie soll man sagen, vielleicht sehr luxuriös ist.

00:03:57: Aber tatsächlich unseren Körper ja in einer ungesunden Weise und auch in einem Übermaß belastet.

00:04:06: Bewegung ist nicht mehr so notwendig.

00:04:08: Vieles kommt durcheinander.

00:04:10: Und das überfordert unseren Körper.

00:04:12: Und eine mögliche Reaktion des Körpers ist eben tatsächlich diese Silent Inflammation.

00:04:18: Und die gab es sicherlich früher deutlichst.

00:04:21: Weniger.

00:04:22: Es sind wahrscheinlich viele Zuhörer draußen, die sagen,

00:04:25: ja,

00:04:25: okay, ich schlafe vielleicht ein bisschen weniger als normal.

00:04:29: Ich würde sagen, ich habe ein bisschen Stress vielleicht.

00:04:31: Aber eigentlich gehe ich auch jeden Tag, zehn Tausend Schritte.

00:04:33: Wie kann ich denn meine Lebensgewohnheiten ehrlich analysieren?

00:04:37: Weil ich glaube, das ist so ein bisschen ... Man ist in diesem Trott drin.

00:04:40: Man merkt das gar nicht.

00:04:41: Man merkt auch die Zahl der Inflammation nicht.

00:04:43: Aber eigentlich ist man dann voll im Saal Inflammation, Inflammation, Aging drin, sodass wir eigentlich dann langfristig in diese Phase reinkommen, wo wir dann uns, uns ja, potenzielle Ursachen und, ich sag mal, Krankheiten aneignen, die wir gar nicht müssten, wenn wir jetzt schon mit, das hört sich ja schon fast traumhaft an, wenn wir einfach nur besser schlafen, mehr bewegen und uns besser ernähren und weniger Stress haben.

00:05:06: Aber wie analysieren wir das, dass wir das herausfinden, dass wir da eigentlich ... dass wir da feinfühlig für werden, dass wir da nicht gut unterwegs

00:05:13: sind.

00:05:13: Also es gibt natürlich schon grundlegende Empfehlungen, die so eine ganz grobe Orientierung geben.

00:05:19: Also wie viel Bewegung sollte ich haben?

00:05:24: Wie sollte grundsätzlich meine Ernährung ungefähr aufgebaut sein?

00:05:28: Wie viel Schlaf sollte ich haben?

00:05:30: Also das heißt eine erste Analyse wäre vielleicht bewege ich mich denn da ungefähr in dem Rahmen, der auch empfohlen wird.

00:05:38: Und wenn ich dann auch das Gefühl hab, Mensch, ich fühl mich auch super gesund, mir fehlt eigentlich nichts.

00:05:45: Ich fühl mich leistungsfähig, ich fühl mich erholt, wenn ich ausgeschlafen habe, dann müsste man auch jetzt nicht noch mehr ins Detail gehen.

00:05:56: Wenn man jetzt aber tatsächlich erkennt, okay, da passt was überhaupt nicht mit den allgemeingültigen Empfehlungen zueinander, dann wird man meistens natürlich ... auch gleichzeitig merken naja ich fühle mich auch nicht wirklich hundertprozentig fit nicht so belastbar wie ich mir das vorstelle nicht so erholt nicht so konzentrationsfähig und dann macht es eben tatsächlich sinn da etwas mehr in die tiefe zu gehen und die themen sind natürlich relativ allgemein gehalten und hat vielleicht auch das gefühl naja Das weiß man vielleicht auch intuitiv.

00:06:30: Was ist gesunde Ernährung?

00:06:32: Worauf kommt's beim Schlaf an?

00:06:34: Was ist eigentlich Bewegung?

00:06:36: Was ist eher eine schädliche Körperhaltung?

00:06:39: Man kann sich auch ganz viel schlau machen heutzutage in Eigenregie und hat da auch viele vernünftige Informationsquellen.

00:06:47: Aber es macht Sinn, sich mit einem Fachmann auszutauschen.

00:06:52: Da gibt's dann doch immer wieder die eine oder andere überraschende Erkenntnis, die man so vielleicht nicht auf dem Schirm hatte.

00:06:58: Und dann kann man sich langsam herantasten an nachhaltige Modifikationen des Lebensstils.

00:07:06: Und wir haben ja Zeit.

00:07:07: Es ist ja kein akuter Notfall, dass man jetzt innerhalb von drei, vier Wochen alles komplett auf den Kopf stellen muss.

00:07:13: Man hat wirklich Zeit, zu analysieren, sich in Ruhe damit zu beschäftigen, auch so ein bisschen für sich herauszufinden.

00:07:20: Wo sind denn meine Ressourcen überhaupt, um auch was zu verändern?

00:07:25: Wo brauche ich was?

00:07:27: Wo bin ich schon ganz gut unterwegs?

00:07:29: Und dass man das dann mit Ruhe und Bedacht schön nachhaltig versucht zu implementieren.

00:07:34: Also man hat quasi sein Leben lang Zeit.

00:07:37: Genau.

00:07:37: Das ist toll, da möchte ich auch gleich ein Kompliment aussprechen, dass du das auch so mit Ruhe darstellst und auch dass ich auch da gar keine Angst und Panik verbreite, sondern dass du sagst, Das ist etwas, was man sehr gut in den Griff bekommen kann und auch sehr schön dann wieder reversibel machen kann.

00:07:50: Aber auch, dass man dafür ein bisschen Zeit hat oder es nicht alles sofort sein muss.

00:07:54: Das finde ich ganz toll.

00:07:56: Was hältst du denn von Gadgets, die das alles tracken und messen und Schlaf messen, Bewegung messen?

00:08:05: dann kann man natürlich noch viele andere Faktoren messen.

00:08:08: Was hältst du davon?

00:08:09: Ist das was, was hilfreich sein kann, um in diese Analyse einzusteigen?

00:08:13: Oder sagst du, ja, es ist eine zustärke Quantifizierung und ist vielleicht zu streng an einer gewissen Stelle?

00:08:19: Genau.

00:08:20: Also ich finde es insgesamt super spannend, was da alles an Möglichkeiten existieren.

00:08:26: Und ja, man muss natürlich ein bisschen aufpassen, dass man nicht völlig in diesen Vermessungswahn verfällt.

00:08:35: Und die Gefahr besteht sicherlich latent, weil immer mehr Möglichkeiten existieren.

00:08:40: Aber auf der anderen Seite finde ich, ist es auch ein ganz schönes Feedback-Instrument, um mal so eine grobe Orientierung zu bekommen, um sich mal so langsam heranzutasten und vielleicht auch tatsächlich gespiegelt zu bekommen, wenn man was verändert hat, dass sich dann auch die Werte, die eben gemessen werden.

00:09:00: ... verändern und im Sinne dann vielleicht auch eines Motivationsschubes ... ... dann bekräftigen noch mal in den Maßnahmen, ... ... die man ergriffen hat.

00:09:11: Ja, das finde ich auch immer wichtig, weil du ... ... wenn man das nicht gemessen hat, ist es sehr schwierig, ... ... die Veränderung festzustellen.

00:09:17: Das hilft dann schon auch, hilft natürlich bei Werten, ... ... aber genauso natürlich, wenn man sich ... ... und ich glaube, jedes Telefon hat das mittlerweile ... ... bei sich eingebauten Schrittzähler, ... ... kann man schauen ... ... früher sechstausend Schritte jeden Tag nur gegangen ... ... und dir empfohlen eine Menge.

00:09:29: jetzt, glaube ich, ... ... so um die Zehntausend Schritte ... ... und wenn man dann eine Lebensgewohnheit ändert, ... ... dann hat man vielleicht, also zum Beispiel, ... ... ich sage mal ein Beispiel, ... ... eine Station früher aussteigen, ... ... wenn man mit der Bahn fährt,

00:09:39: ... ...

00:09:39: hat man quasi die Zehntausend Automatisch drin ... ... und es macht unfassbar viel aus.

00:09:46: Wie ist es denn mit den Zielen setzen?

00:09:48: Weil ... Ich glaube, viele unserer Zuhörer, da gibt es welche, die nehmen das jetzt so an, wie du es auch schön gesagt hast, du hast es schon ruhig.

00:09:54: Aber ich glaube, ein paar sind vielleicht auch sehr motiviert und gehen dann sehr krass das an.

00:09:57: Wie realistisch muss man sich die Ziele setzen und wie lange dauert vielleicht auch so ein Prozess der Inflammation-Reduzierung wieder?

00:10:04: Ja, also wir bewegen uns da in einem Zeitraum von mehreren Monaten bis hin zu einem halben Jahr oder vielleicht sogar einem Jahr.

00:10:12: bevor man dann auch wirklich, wenn man es jetzt gemessen hat und dann tatsächlich an Laborparametern festgestellt hat, okay, hier ist eine relevante chronische Entzündung, dann sind das in etwa die Zeiträume, wo man dann auch realistisch messen könnte, okay, jetzt hat sich signifikant was verändert und was getan.

00:10:32: Und grad, was auch Lifestyle-Modifikationen anbelangt, muss man eigentlich auch sagen, realistischerweise ist es so, Im ersten Moment ist man natürlich erst mal sehr motiviert und möchte vielleicht viele Sachen auf einmal ändern.

00:10:49: Das ist dann für kurze Zeit meistens auch möglich.

00:10:53: Aber bis eine Lifestyle-Modifikation sich wirklich etabliert hat, bis man also seine Gewohnheit auch umgestellt hat, muss einfach ein gewisser Zeitraum vergehen.

00:11:05: Also da sind wir schon so in dem Bereich von zwei, drei Monaten.

00:11:09: Bevor sich das ... sagen wir mal eingeschleffen hat.

00:11:13: Und bis dahin ist diese Lifestyle-Modifikation immer so ein bisschen gefährdet und auf der Kippe.

00:11:20: Und deswegen finde ich schon sehr wichtig, dass man sich nicht zu viel auf einmal vornimmt, sondern wirklich kleine Schritte.

00:11:27: Und diesen kleinen Schritten dann auch Zeit lässt sich wirklich zu etablieren in seinen Alltagsgewohnheiten.

00:11:34: Dann sind die drin fest verankert.

00:11:37: Man hat einen kleinen Erfolg.

00:11:39: hat auch ein Ziel sich gesteckt gehabt, was man eben auch geschafft hat, auch erreichen konnte, was realistisch war.

00:11:46: Und dann kann man eben den nächsten Schritt angehen.

00:11:49: Wie ist denn das jetzt von der Unterstützung her?

00:11:52: Weil ich kann das mir gut vorstellen, dass viele fangen an, hoch motiviert und dann verlieren sie halt relativ schnell die Motivation.

00:11:59: Macht es Sinn, sich der Unterstützung aus dem Umfeld zu holen?

00:12:01: Oder macht es auch Sinn, dass ihr zum Beispiel weiter unterstützt?

00:12:03: Also wie sieht es aus, wenn man das, wenn man mit euch zusammenarbeitet an der Stelle?

00:12:07: Ja, also Unterstützung macht sehr viel Sinn.

00:12:10: Das ist auch natürlich einmal die fachliche Beratung, weil man eben doch nicht jedes Detail sich selbst erarbeiten kann.

00:12:18: Dann natürlich auch ein bisschen ist das eine Motivationshilfe, wenn man auch jemanden hat, den man quasi in Anführungszeichen Rechenschaft schuldig ist.

00:12:29: Und deswegen macht es Sinn.

00:12:32: Es ist aber tatsächlich ... gar nicht so einfach, sich diese Hilfe zu holen.

00:12:36: Also ... auf der einen Seite gibt's jetzt niemanden, der da die Kosten übernimmt.

00:12:44: Und das vielleicht finanziell begleitet, in dem Sinne die Krankenkasse.

00:12:49: Das heißt, man müsste sich eigentlich einen Therapeuten suchen, den man sich wieder selber leisten muss.

00:12:54: Und dann muss man sich natürlich einen Therapeuten suchen, der sich umfassend auskennt.

00:12:59: Ja.

00:13:00: Und ... Da wird man es wahrscheinlich doch insgesamt recht schwer haben.

00:13:06: Das heißt, man muss quasi selber dann doch so ein bisschen das Heft in die Hand nehmen und muss sich dann vielleicht gezielt hier und dort eine Unterstützung suchen.

00:13:18: Also zum Beispiel hinsichtlich Bewegung, körperlicher Aktivität, vielleicht mehr Unterstützung über einen Trainer, über einen Personal Trainer oder über den Kurs.

00:13:28: Wenn man sich die Entspannung anschaut, kann man viele verschiedene Kurse machen, die punktuell von der Krankenkasse unterstützt werden.

00:13:38: Man kann mit seinem Hausarzt sprechen.

00:13:40: Vielleicht hat man einen guten Heilpraktiker.

00:13:43: Das heißt, man muss sich wahrscheinlich doch relativ viele Informationen zusammen sammeln.

00:13:52: Weil es gar nicht so viele Anbieter gibt, die dann tatsächlich sagen, okay, ich mach mit dir das Gesamtpaket.

00:13:59: Und wenn, ist es auf jeden Fall eine Selbstzahlerleistung, die dann schon auch jetzt nicht ohne ist.

00:14:06: Auf der anderen Seite kann man natürlich auch sagen, man investiert ja auch in Haus und Hof und Fahrzeug, da sagt man ja auch, na gut.

00:14:17: regelmäßige Wartung auf Deutsch.

00:14:20: Und das lohnt sich natürlich auch ganz besonders hinsichtlich des eigenen Körpers.

00:14:26: Und die Bevölkerung ist auch immer mehr bereit, tatsächlich auch zu sagen, okay, ich investiere was in meine Gesundheit.

00:14:36: Und das wird sicherlich immer mehr und mehr zur Regel werden.

00:14:41: Und ... macht dann absolut auch Sinn.

00:14:45: Ja,

00:14:45: ein total valider Punkt.

00:14:46: Die Investition in die eigene Gesundheit.

00:14:48: Gesundheit

00:14:48: ist die Basis von allem.

00:14:50: Ohne eine gute Gesundheit macht auch das schöne Auto keinen Spaß.

00:14:53: Deswegen, also Leisteiländerung als Basistherapie, nehme ich jetzt mal mit und will ich mal sagen, Schlaf, Bewegung und Stress.

00:15:04: Hast du einen guten Tipp, wie man Stress reduzieren kann?

00:15:06: Weil ich glaube, wir leben alle in sehr, sehr stressigen Zeiten.

00:15:08: Da vielleicht einen guten Tipp, den man mitnehmen kann?

00:15:12: Ja.

00:15:13: Also zum einen ist natürlich immer sinnvoll, seine Lebenssituation zu analysieren, ob man nicht tatsächlich vielleicht in ein oder anderen Stressor etwas entschärfen kann.

00:15:26: Wichtig ist auch, dass man sich vielleicht zumindest ein kleines Zeitfenster pro Tag gönnt, was man sich selbst sozusagen wert ist, dass man sich trotz dem ganzen Termindruck eben einräumt.

00:15:42: in dem man sich dann tatsächlich vielleicht auch ein bisschen um sich selber kümmern kann.

00:15:45: Aber natürlich, das Leben ist stressig, das lässt sich dann auch nicht abschalten.

00:15:52: Man kann aber wirklich dem Stress auch aktiv was entgegensetzen über Entspannungsübungen zum Beispiel.

00:15:59: Also da kann man auch wirklich messen, dass sich die Verschiebungen im Hormonhaushalt im Körper teilweise wieder rückgängig machen lassen können.

00:16:10: Also ich muss nicht den kompletten Stress aus meinem Leben verbannen, sondern mit einer Portion Stress kann ich auch gut zurechtkommen und dem was entgegensetzen.

00:16:21: Und es müssen nicht nur Entspannungsübungen sein, es kann auch eine Bewegung zum Beispiel, eine körperliche Aktivität hilft Stress abzubauen.

00:16:31: Also das heißt, es gibt da ganz viele verschiedene Ebenen.

00:16:34: Man kann sich mit Wickel auflagen, mit Güssen zum Beispiel behelfen.

00:16:38: Also alles, was auch das vegetative Nervensystem Parasympathikus und Sympathikus trainiert, erhöht die Stressresilienz, weil das auch in erster Linie dann Reaktionen des vegetativen Nervensystems sind.

00:16:54: Also man kann hier auf ganz vielen verschiedenen Ebenen aktiv werden.

00:16:59: Und natürlich ist ein Ausreichender Schlaf, ein wichtiger Faktor auch, um die Veränderungen, die durch Stress im Körper erzeugt werden, wieder abzubauen.

00:17:11: Also, das heißt, ja, es ist eigentlich so ein Gesamtpaket mit vielen Möglichkeiten.

00:17:16: Und ich glaube, die wichtigste Information ist, viele sind so ein bisschen verzweifelt, weil sie sagen, okay, ich versuch zu gucken, wie kann ich Stressoren vermeiden?

00:17:27: Und dann relativ schnell frustriert sind, weil sie merken, ich schaff's einfach nicht.

00:17:31: Es ist halt stressig das Leben.

00:17:33: Und man kann aber dem Ganzen aktiv eine ganze Menge entgegensetzen.

00:17:39: Und dann sollte man vielleicht diese Ebene wirklich richtig gut beleuchten.

00:17:45: Und damit kann man sich dann ganz viel Gutes tun.

00:17:49: Lass doch mal ein paar Situationen durchsprechen, ob die Stressliefernd oder Stress lindern sind, sag ich mal so.

00:17:55: Fernsehgucken am Abend.

00:17:58: Fernsehgucken am Abend weiß man auch, aus Studien ist eine Ablenkung.

00:18:04: Subjektiv entspannt man dabei, aber man weiß, dass das längst nicht so effektiv ist wie eine gezielte Entspannungsübung.

00:18:14: Für unser Nervensystem ist Fernsehschauen gar nicht so entspannend, weil es natürlich ständig ... Ja, vielen neuen Reizen ausgesetzt.

00:18:24: Es ist eine ständige Reizverarbeitung.

00:18:28: Man empfindet es vielleicht so, dass man ein bisschen abschalten kann, aber eher ist es eine Ablenkung.

00:18:34: Und da wäre wirklich zu empfehlen, eine etablierte Entspannungsübung zu erlernen.

00:18:41: Und auch da ist es so, die muss man wirklich erlernen.

00:18:44: Das kann durchaus sein, dass das die ersten paar Male ein bisschen frustrierend ist, wenn man gar nicht so das Gefühl hat, dass es effektiv ist.

00:18:52: Aber auch da muss man sich erst mal dran gewöhnen, man muss reinkommen und zumindest mal drei, vier Einheiten eine Chance geben und dann am besten natürlich auch mit einer guten Anleitung, dass man auch weiß, worauf es ankommt und dass man es richtig macht.

00:19:07: Was ist denn mit so was wie Zeit mit der Familie verbringen?

00:19:09: Ist das ...

00:19:13: Also man weiß auch aus Forschungen, dass soziale Kontakte dieses eingebunden sein in einem Netzwerk unglaublich wichtig ist für das Seelische und auch das körperliche Wohlbefinden.

00:19:28: Also man kann wirklich sagen, dieses Gefühl von Einsamkeit vielleicht, keine so richtige Rolle oder Position im Leben zu haben, vielleicht keine richtige Lebensaufgabe zu haben.

00:19:40: Das ist eigentlich auch Stress pur für den Organismus.

00:19:45: Und Stress kann man dann auch antagonisieren, tatsächlich durch positive Gesellschaft, durch eingebunden sein, durch Teilhabe, durch Anteilnahme.

00:19:59: Also das heißt, man weiß tatsächlich, dass Einsamkeit im höheren Alter zum Beispiel ... auch tatsächlich ein gesundheitlicher Risikofaktor ist, der Lebensjahre kostet, weil das einfach die Gesundheit beeinträchtigt.

00:20:15: Also auch da macht es durchaus Sinn, sich mal aktiv zu überlegen.

00:20:19: Wie könnte man denn vielleicht seine Fühler ausstrecken, um eben soziale Kontakte auch aufzubauen, wenn man da eben ein Defizit hat über einen Verein, über eine ehrenamtliche Tätigkeit, über eben eine Sportgruppe zum Beispiel.

00:20:35: Also das hat auf vielen Ebenen dann eben auch noch diese soziale Komponente als ganz wichtigen Aspekt.

00:20:42: Ja, sehr spannend.

00:20:44: Was wäre denn beim Thema Stress mit Sauna?

00:20:47: Zum Beispiel ein Saunagang ist es.

00:20:49: Positiv oder negativ?

00:20:51: Also, Sauna ist definitiv sehr, sehr positiv.

00:20:55: Natürlich hat die Sauna an sich auch generell einen entspannenden Effekt.

00:21:03: Aber das ist vielleicht gar nicht so sehr festzumachen rein an dem Vorgang des Saunierens, sondern man nimmt sich eben auch Zeit für sich, für seine Gesundheit.

00:21:13: Man kommt etwas zur Ruhe.

00:21:15: Also, das hat auch so ein bisschen natürlich ein meditativen Charakter.

00:21:19: Und ganz unabhängig davon ist es aber so, dass der intensive Wärmereiz auch ein starker regulativer Reiz ist auf das kardiovaskuläre System, auf das vegetative Nervensystem, auf das Immunsystem.

00:21:35: Es wird auch der Stoffwechsel aktiviert im Sinne von Entgiftung.

00:21:41: Also das heißt, da haben wir ganz viele gesundheitliche positive Aspekte.

00:21:46: Und gerade, was jetzt zum Beispiel die klassische finnische Sauna anbelangt, gibt so viele Studien, die eigentlich dazu führen müssten, dass man eigentlich die gesamte Bevölkerung zwangsverpflichten müsste, regelmäßig saunieren zu gehen.

00:22:02: Also da weiß man schon, dass das präventiv für den Erhalt der Gesundheit ein ganz maßgeblicher Faktor sein kann.

00:22:11: Aber es kommt gar nicht so sehr darauf an, dass es jetzt wirklich ein Saunieren ist.

00:22:16: Einfach auch ein Training fürs vegetative Nervensystem.

00:22:20: Das erhöht einfach die Regulationsfähigkeit des menschlichen Körpers, die Anpassungsfähigkeit mit den verschiedenen Situationen umzugehen, die im Alltag auf einen einprasseln Stressresilienz.

00:22:33: Und das muss jetzt nicht unbedingt ein intensiver Wärmereiz sein.

00:22:37: Das kann natürlich auch ein Kältereiz sein, wie zum Beispiel kneibische Güsse oder ein ... herbstlicher Spaziergang zum Beispiel.

00:22:47: Ja.

00:22:48: Und beim Saunieren wird ja oft tatsächlich Wärme mit Kälte dann auch noch kombiniert, indem ich dann anschließend mich noch quasi eiskalt abkühle.

00:22:59: Und da geht es tatsächlich vor allem eben um diese thermische Reize auf den Körper.

00:23:04: Ja,

00:23:04: sehr spannend.

00:23:04: Ich finde auch das Thema Sauna sehr, sehr spannend.

00:23:07: Da würde mich nochmal interessieren, bei dir auch, wie du es einschätzt.

00:23:10: Weil durch die Hitze entsteht ja auch eine ganz andere Fluss im Körper, also die Herzkreislauffluss, das manche sogar sagen ist, ist auf jeden Fall ähnlich zu dem wie eine sportliche Aktivität.

00:23:21: Ja, also steigt natürlich auch die Herzfrequenz an, die Gefäße machen auf in der Wärme, das zirkulierende Blut, Volumen erhöht sich pro Minute.

00:23:35: Und das ist vergleichbar tatsächlich auch einer körperlichen Aktivität zum Beispiel auf dem Ergometer zu sitzen für das Herz-Kreislauf-System.

00:23:46: Und dann können wir gleich anschließen mit dem Thema Sport.

00:23:49: Wie siehst du Sport?

00:23:50: Ist es hilfreich für Stress oder der zusätzliche Stress?

00:23:55: Genau.

00:23:56: Also Sport ist natürlich auf der einen Seite sehr, sehr gut, um Stress abzubauen.

00:24:02: Natürlich ist es auch ... von Person zu Person individuell immer ein bisschen unterschiedlich.

00:24:08: Es gibt natürlich auch Leute, die so gar keinen Bezug haben zu einer körperlichen Aktivität, die dann vielleicht tatsächlich eher gestresst sind, wenn sie sich zwingen, da was zu machen.

00:24:20: Ansonsten ist es aber so, man weiß mittlerweile auch, dass unsere Muskulatur eine große Drüse ist, könnte man schon fast sagen.

00:24:31: Also, das heißt, es werden da Myokine ausgeschüttet, die auch eben tatsächlich anti-entzündlich und antioxidativ sind.

00:24:40: Also, das heißt, auch auf dieser chemischen Ebene kann man sich auch erklären, warum körperliche Aktivität tatsächlich anti-entzündlich wirkt.

00:24:51: Dann haben wir natürlich die Möglichkeit, wir sind ja heutzutage unter nem chronischen Stress eigentlich.

00:24:59: Aber haben nicht mehr wie früher so die klassische Situation, dass wir eben unsere ganze Energie verbrauchen können in einer Situation, in der wir uns halt dann körperlich mit dieser Stresssituation auseinandersetzen.

00:25:14: Das heißt, irgendwie stellt unser Körper so die ganze Zeit die potenzielle Energie bereit, weil er immer darauf wartet, Mensch, jetzt kommt der Kampf oder die Flucht.

00:25:24: Aber es kommt halt nicht dazu.

00:25:25: Das heißt, wir befinden uns in so einer chronisch-latenten Stresssituation.

00:25:30: Und körperliche Aktivität ermöglicht uns natürlich, das auszuagieren im Endeffekt.

00:25:37: Die Regeneration wird angekurbelt.

00:25:40: Also, das heißt, es hat so viele positive Aspekte auf ganz vielen verschiedenen Ebenen, dass man das auf jeden Fall berücksichtigen muss.

00:25:49: Und man weiß nicht nur, dass Sport gesund ist, sondern man weiß eben auch, dass tatsächlich Dinge wie jetzt zum Beispiel Sitzen auch wieder ein fast schon eigener Risikofaktor sind für die Entstehung von Erkrankungen.

00:26:05: Und jetzt lässt sie natürlich längere Sitzen auch nicht vermeiden, aber da kann man natürlich direkt dann durch Bewegung was dagegen tun und dann tatsächlich das auch wieder aufheben, so wie einer Stressbelastung durch eine Entspannungsübung, man direkt was entgegensetzen kann.

00:26:21: Und auch da ist es so, glaube ich, dass das häufige Problem ist, dass man immer das Gefühl hat, okay, man müsste jetzt Leistungssportler werden und nur dann würde man Sport in adäquater Menge machen und das ist ja dann ... wieder eben ein so hohes Ziel, an dem man ja scheitern muss und dann krachend auch scheitert.

00:26:45: Und die Empfehlung der WHO ist tatsächlich, dass man versuchen sollte, pro Woche etwa hundertfünfzig Minuten moderate Bewegung einzuarbeiten.

00:26:57: Und moderate Bewegung würde bedeuten, man Der Atem beschleunigt sich schon ein bisschen, aber man kann sich noch unterhalten.

00:27:07: Also zum Beispiel ein forcierter Spaziergang, bei dem man sich noch mit seinem Kollegen unterhalten kann, wäre schon eine moderate Bewegung.

00:27:17: Und davon etwa hundertfünfzig Minuten in der Woche, wobei man auch stückeln kann.

00:27:23: Also das heißt auch jede zehn Minuten Einheit darf dazu gezählt werden.

00:27:28: Deswegen macht es auch Sinn, da mal zu sagen, okay, ich steig eine Station früher aus beim Bus oder ich nehme jetzt mal die Treppen statt den Aufzug.

00:27:39: Und dann sind eigentlich hundertfünfzig Minuten hochgerechnet auf die Woche gar nicht mehr so viel.

00:27:46: Und dann wäre es noch ganz perfekt, wenn man noch mit gymnastischer Übung vielleicht zweimal in der Woche so die großen Muskelgruppen.

00:27:55: durchbewegen würde, zumindest.

00:27:58: Genau.

00:27:58: Ich finde es total spannend, dass du gesagt hast, dass der Muskel eine große Trüse ist.

00:28:03: Genau.

00:28:03: Das ist

00:28:04: schon sehr spannend.

00:28:05: Ich glaube auch Bewegung ist... Mir hat jemand mal gesagt, man muss nicht in der höchsten Herzfrequenz Ebene.

00:28:12: Es reicht, in der Herzfrequenz Ebene II schon zu sein.

00:28:16: Und das ist schon völlig ausreichend.

00:28:18: Freut sich der Körper schon total.

00:28:19: Passieren sehr viele positive Aspekte.

00:28:21: Das heißt also, ich will das Thema gehen.

00:28:23: ist schon

00:28:24: ... Genau.

00:28:26: Also, wenn man das täglich macht, ist man auf einem sehr guten Weg.

00:28:29: Genau, deswegen macht zum Beispiel auch der Schrittzähler absolut Sinn.

00:28:34: Weil tatsächlich auch die Anzahl der Schritte, wenn man die erhöht, ist dann auch schon eine relevante wertvolle Bewegung.

00:28:42: Und da kommen doch manche zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen, wenn sie mal einen Schrittzähler anwenden.

00:28:49: Also ich selber auch.

00:28:52: Wenn ich jetzt einen ganz normalen Arbeitstag habe, dann komme ich eigentlich auch pro Tag nur so auf dreitausend bis dreitausend Fünfhundert Schritte.

00:29:01: Das ist natürlich zu wenig.

00:29:03: Und Zehntausend Schritte hattest du vorhin mal erwähnt.

00:29:07: Das wäre schon ein sehr hohes Ziel, muss man sagen.

00:29:11: Wäre natürlich schon auch toll, wenn man das erreicht.

00:29:13: Aber das ist dann eine ganz schöne Herausforderung, weil um Zehntausend Schritte zu erreichen, muss man ganz schön viel marschieren.

00:29:21: Und deswegen wäre es sicherlich völlig in Ordnung, wenn man sich vielleicht erstmal sagt, okay, siebentausend bis achttausend Schritte, um das sukzessive hochzufahren.

00:29:34: Aber da kommen wir auch gleich wieder eigentlich nochmal auf den Punkt.

00:29:37: Es ist doch sehr individuell.

00:29:39: Es gibt natürlich manche Leute, die allein schon durch ihren Beruf Ja, vielleicht gar kein Problem haben, jeden Tag die achttausend, neuntausend Schritte zusammenzukriegen und andere müssen sich großartig was überlegen und umstrukturieren.

00:29:53: Also man muss eigentlich doch irgendwie jeden individuell da abholen, wo er sich befindet und dann einen individuellen Plan erarbeiten, wie man mit vernünftigen Maßnahmen dann auch wirklich relevante Effekte erzielt.

00:30:09: Ja, total spannend.

00:30:10: Also ich finde, das ist das Thema Bewegung.

00:30:13: Ich meine, ich sehe es immer, ich finde das schon super anstrengend.

00:30:16: So zehn, zwölf Tausend Schritte merke ich dann schon, wie anstrengend das ist.

00:30:18: Das ist dann auch oft auf Konferenzen oder Messen oder sowas möglich.

00:30:21: Aber das dauerhaft jeden Tag zu implementieren, ist dann doch schon ganz schön schwierig.

00:30:25: Was hältst du denn von dem Thema Achtsamkeit und Meditation in diesem Kontext?

00:30:30: Ist das etwas, was total sinnvoll ist oder wie schätzt es ein?

00:30:35: Also die Achtsamkeit und Meditation, das ist ja was, was man vor allem so aus der Mind-Body-Medizin, aus dem angloamerikanischen Raum kennt.

00:30:46: Und dort ist das auch durch umfassende Studien in ihrer Effektivität auch abgesichert, dass diese Maßnahmen hervorragend geeignet sind, um eben Stressbelastung zu reduzieren.

00:31:04: und viele gesundheitsrelevante positive Aspekte anzustoßen.

00:31:09: Und diese achtsame Gelassenheit ist vielleicht so ein bisschen die Oberüberschrift.

00:31:15: Also da soll's hingehen.

00:31:17: Und natürlich gibt's verschiedene Wege, das zu erreichen.

00:31:20: Eben zum Beispiel über meditative Aktivitäten oder vielleicht auch mal eine kleine Psychotherapie, eine kleine begleitende Psychotherapie.

00:31:32: Und Ziel wäre, mental so ein bisschen in die Rolle zu kommen, dass man wirklich ganz bewusst versucht, im Hier und Jetzt zu leben, weniger Gedanken ständig daran abschweifen lässt, was vielleicht wahr oder was demnächst sein wird.

00:31:54: Und gleichzeitig versucht die Dinge des aktuellen Geschehens ... mehr zur Kenntnis zu nehmen und weniger zu bewerten.

00:32:07: Also auch ein bisschen zu akzeptieren, dass man natürlich viele Sachen einfach nicht beeinflussen kann und sich bemüht, dann da eine gewisse Gelassenheit an den Tag zu legen und diese Grundeinstellung zu entwickeln, kann man natürlich durch gezielte Entspannungsübungen sehr unterstützen.

00:32:31: und reduziert dann massiv natürlich Stressbelastung und ist hochgradig gesundheitsrelevant.

00:32:40: Und es ist ja nicht nur so, dass man das jetzt rein auf vielleicht den Stress reduzieren kann und dann eine stille Entzündung, sondern man weiß natürlich, dass chronische Erkrankungen oder zum Beispiel chronische Schmerzen in Stresssituationen oder bei einer chronischen Stressbelastung auch schlimmer wahrgenommen werden oder auch tatsächlich schlimmer sind, als wenn man sich in einer entspannteren Situation befindet.

00:33:06: Und das ist eigentlich immer ein Teufelskreis.

00:33:08: Stress verstärkt chronische Schmerzen, das verstärkt wieder den Stress.

00:33:13: Dann wird der Schlaf schlechter, das verstärkt er auch wieder beides.

00:33:18: Und oft kommt man da in so einen Strudel hinein.

00:33:21: Wenn man mal anfängt an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen, kann man sich da langsam wieder rausarbeiten und man muss gar nicht alles auf einmal optimieren, sondern kann wirklich pöp apö die einzelnen Punkte angehen und sich dann sukzessive, signifikant Symptome erleichtern, Gesundheit verbessern, Lebensqualität erhöhen.

00:33:45: Und da muss man, glaube ich, auch viel Überzeugungsarbeit leisten, weil natürlich viele Menschen das Gefühl haben, na ja, für wirklich relevante, also schlimme Erkrankungen, gescheite Erkrankungen, starke Beschwerden, da brauche ich halt auch ein gescheites oder ein starkes Mittel oder eine teure Therapie.

00:34:07: Das muss was sein, da muss man vielleicht ... studiert haben, um das verschreiben zu können.

00:34:12: Das muss was sein, was man nicht frei verkäuflich in der Apotheke kaufen darf, sondern nur mit Rezept.

00:34:18: Und was teuer entwickelt wurde.

00:34:21: Und wenn dann jemand kommt und sagt, Mensch, arbeite doch mal ein bisschen mit Verspannung oder mit einem Wickel, dann hat man immer so das Gefühl, ach, das sind so die Kleinigkeiten, die kommt's doch wahrscheinlich gar nicht an.

00:34:34: Und ich muss halt zum Orthopäden, und der muss mir eine neue Knieprothese einbauen.

00:34:39: Aber da müssen wir die Leute eben überzeugen, dass man hier auch natürlich nicht nur und alleine, aber dass man auch hier auf dieser Ebene mit ganz, ganz einfachen Maßnahmen sehr, sehr viel erreichen kann.

00:34:52: Und wenn wir dann die Leute dazu bringen, dass sie mal loslegen und dann auch merken, ja Mensch, ich merke die Selbstwirksamkeit, ich kann da was erreichen, dann haben wir sie auch gepackt und dann haben sie auch die Motivation, um zu sagen, okay, Jetzt habe ich das gemerkt, registriert.

00:35:10: Jetzt mache ich auch weiter und es lohnt sich und es macht Sinn.

00:35:14: Und so diese erste Hürde zu überwinden, so ein bisschen aus der Lethargie vielleicht und der Hoffnungslosigkeit, dass man selber ja eh nix in der Hand hat, da jemanden rauszuholen, das ist auch eine ganz wichtige naturheilkundliche Aufgabe dann natürlich.

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00:36:00: Du hast ja schon erwähnt, genau die Menschen wollen teure Medikamente, die wollen teure Medizin.

00:36:05: Lass uns da gleich mal drauf eingehen, aber vorher noch mal das Thema Ernährung, das würde mich sehr interessieren.

00:36:09: Weil beim Thema Ernährung haben wir im Prinzip die Medizin für den Menschen, oder?

00:36:13: Wir reden ja hier von Schulmedizin trifft Naturheilkunde.

00:36:16: Und ich glaube, diese Kombination ist so spannend.

00:36:19: Du hast dieses Wissen aus der Schulmedizin und du hast das Wissen aus der Naturheilkunde.

00:36:23: Und bevor wir jetzt wirklich zu Supplements Medikamenten kommen, lass uns mal über die wirklich vielleicht das Wirksamste... Medikament, was wir tagtäglich zu uns nehmen, am einen geht und zwar Essen und Ernährung.

00:36:34: Genau, also Ernährung ist natürlich extrem wichtig und auch in diesem Bereich explodieren die Erkenntnisse, kann man wirklich sagen, von Jahr zu Jahr.

00:36:44: Es gibt immer mehr neue Studien, immer mehr Erkenntnisse.

00:36:48: Also man könnte sich da wirklich wahrscheinlich wochenlang und tagelang damit beschäftigen.

00:36:55: Aber was ganz klar ist, Über die Ernährung werden eigentlich verschiedene Säulen bedient.

00:37:00: Also auf der einen Seite können wir über die Ernährung eine Basisabdeckung mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, die wir brauchen, erzielen.

00:37:14: Dann kann man immer noch diskutieren, ob man in der einen oder anderen Situation vielleicht mal hochdosiert einen bestimmten Mikronährstoff supplementiert.

00:37:22: Aber die Basisabdeckung sollte auf jeden Fall sichergestellt sein.

00:37:28: Dann führen wir natürlich über die Ernährung Stoffe zu, die wir vielleicht gar nicht haben wollen.

00:37:35: Das ist natürlich in der heutigen Zeit immer mehr und mehr der Fall durch Pestizide zum Beispiel durch Chemikalien, durch Mikroplastik.

00:37:44: Also hier muss man mal überlegen, ob man die Zufuhr exogener Toxine beeinflussen kann, positiv beeinflussen kann, reduzieren kann.

00:37:55: Und wir müssen natürlich gucken, die großen Nährstoffgruppen, Fette, Kohlenhydrate, Proteine, dass wir hier eine ausgewogene Mischung finden, die jetzt den Stoffwechsel unseres Körpers bei einer sehr einseitigen Kost oder unglücklichen oder ungünstigen Zusammensetzung nicht metabolisch einfach überlastet.

00:38:20: Und diese Komponenten wären im Endeffekt zu berücksichtigen.

00:38:25: Und vielleicht sogar noch als vierte Säule.

00:38:28: Wir haben ja in unserem Darm tatsächlich mehr Bakterien oder Mikroben, als es Menschen auf der Erde gibt.

00:38:38: Also, das heißt, wir haben da wirklich einen Mikrokosmos.

00:38:42: Die Darmflora, die quasi symbiontisch mit uns zusammenlebt.

00:38:50: Also, uns ganz viele nützliche und auch wichtige Prozesse liefert.

00:38:55: Aber natürlich auch den einen oder anderen Prozess, der jetzt nicht so günstig ist für uns.

00:39:01: Und deswegen möchten wir auch unsere Darmflora natürlich möglichst gesund erhalten.

00:39:07: Und hier spielt die Ernährung dann auch eine ganz, ganz wichtige Rolle.

00:39:12: Ernährung, Darmflora wirkt sich wieder unmittelbar auf die Darm-Schleimhaut-Barriere im Gastrointestinal-Trakt aus.

00:39:19: Und wenn hier diese Darm-Schleimhaut-Barriere gestört ist, Dann haben wir eben einen ganz großen Risikofaktor für eine Silent Inflammation, nämlich das sogenannte Likigate-Syndrom, das also vermehrt Stoffe in den Körper gelangen, die wir eigentlich lieber im Darm behalten würden und die dann im Körper eben eine Entzündungsreaktion auslösen.

00:39:43: Also das sind so vielleicht die vier Säulen, die man eigentlich berücksichtigen müsste, wenn man über das Thema Ernährung spricht.

00:39:52: Und man muss auch wissen, es ist tatsächlich so, dass unter den modernen Bedingungen, wie wir jetzt zum Beispiel auch Gemüse anpflanzen und züchten, wir setzen natürlich alle möglichen künstlichen Faktoren ein, um die Wachstumsbedingungen zu optimieren, alle Schädlinge fernzuhalten.

00:40:17: Und da hat man aber auch schon gemerkt, dass ein bisschen ein Stress auf eine Pflanze, auch was Wichtiges ist für eine gesunde Entwicklung der Pflanze.

00:40:28: Also das heißt, wenn ich jeden äußeren Druck nehme von einer Tomate zum Beispiel, das ist wie so ein Boxer auch, der braucht vielleicht auch so ein Sparrings-Partner im Ring so ein bisschen, um wirklich richtig fit zu werden.

00:40:44: Also ich muss auch ... bisschen zumindest die Pflanze stressen.

00:40:49: Denn dann ist sie auch gezwungen, wirklich die Nährstoffe, die sekundären Pflanzenstoffe in ausreichender Menge zu bilden, um sie eben auch verteidigen zu können.

00:41:00: Und mit diesen ganzen modernen Anzüchtungsmethoden.

00:41:04: Ist es sicher, ist es nicht nur sicherlich, sondern auch in Studien schon nachgewiesen, dass der Nährstoffgehalt abgenommen hat tatsächlich.

00:41:11: Also das, was in den Lehrbüchern noch steht, das alte Wissen, was dann mal vor vierzig, fünfzig Jahren dahinein gewandert ist, ist heute gar nicht mehr so aktuell, sondern da muss man schon ein bisschen was abziehen.

00:41:25: Aber das heißt natürlich auch, jetzt bei der Lebensmittelauswahl ist es immer gut, eben auf einen biologischen Anbau zu achten, dass man wirklich auch saisonale Produkte einsetzt, die eben nicht künstlich lange haltbar gemacht wurden, gelagert wurden, um die halbe Welt transportiert werden, sondern eben regional aus der Gegend kommen und eben ihren natürlichen.

00:41:52: Reifegrad jetzt erreicht haben und nicht irgendwo künstlich konserviert wurden.

00:41:58: Und es sollten eben auch wenig verarbeitete Lebensmittel sein, weil durch diese ganzen industriellen Prozesse, durch das Aufschließen hinzuführen, verarbeiten, entferne ich mich immer mehr von der natürlichen Nährstoffzusammensetzung.

00:42:16: Und das wären schon mal mal so die grundlegenden Dinge.

00:42:21: wenig verarbeitet, regional, saisonal, nach Möglichkeit biologische Qualität.

00:42:29: Und dann muss ich mir natürlich überlegen, okay, und wie setze ich meine Ernährung zusammen?

00:42:34: Und wir hatten so in den letzten Jahrzehnten so ein bisschen Entwicklung, dass wir doch sehr Kohlenhydratlastig waren.

00:42:44: Also, wenn man sich so diese ... Ernährungsperramide anschaut, dann sind eigentlich Getreideprodukte, Kohlenhydrate, so die Basis der Ernährungsperramide.

00:42:57: Und da weiß man eigentlich heutzutage, dass das gar nicht so günstig ist, denn Kohlenhydrate sind im Prinzip ja Zuckerstoffe.

00:43:08: Und natürlich die Kohlenhydrate aus der Kartoffeln und aus dem Brot.

00:43:15: sind jetzt nicht eins zu eins wie jetzt eine Süßigkeit natürlich, aber im Endeffekt werden sie im Darm aufgespalten, in diese Zuckerbestandteile zerlegt, vom Körper aufgenommen und dann muss der Körper sich letztendlich eben mit einem ansteigenden Blutglucosi-Spiegel auseinandersetzen.

00:43:38: Und der einzige Vorteil ist jetzt, bei Kartoffeln oder vielleicht sogar eben auch mehr in Vollkornprodukten, dass dieses Aufspalten im Darm relativ lange dauert und deswegen der Blutglucosi-Spiegel nicht so schnell ansteigt.

00:43:55: Das ist schon mal günstig, aber er steigt an.

00:43:58: und dann kommt es dazu, dass der Körper natürlich vermehrt Insulin ausschütten muss, um das wieder zu verarbeiten.

00:44:05: und man nennt auch den Anstieg.

00:44:09: Das Blutzuckers durch ein Lebensmittel, das ist dann der sogenannte glychemische Index.

00:44:15: Und Lebensmittel mit einem hohen glychemischen Index haben wieder einen proentzündlichen Effekt.

00:44:21: Belasten im Endeffekt den Stoffwechsel.

00:44:23: Es entwickelt sich mit der Zeit durch diese konstant erhöhten Insolinspiegel auch eine gewisse Insolienresistenz.

00:44:31: Dann brauche ich noch mehr Insolinen.

00:44:34: was dann auch wieder andere Stoffwechselprozesse stimuliert, die einfach ungünstig sind.

00:44:40: Also deswegen muss ich ein bisschen wegkommen von einer Kohlenhydratlastigen Mahlzeit und wenn ich Kohlenhydrate zu mir nehme, dann natürlich idealerweise eben Vollkornprodukte.

00:44:56: sodass ich einfach Kohlenhydrate habe, die langsam im Darm aufgespalten werden, damit der Blutzuckerspiegel eben nur langsam ansteigt.

00:45:06: Aber mit was ersetzt sich denn die Kohlenhydrate, die erstens so gut schmecken und die so frei verfügbar sind, besonders in Deutschland?

00:45:13: Das muss man mal sagen.

00:45:14: Wir laufen ja im Prinzip auf Brot, Kartoffeln, Nudeln.

00:45:21: Und klar gibt es manchmal Fleisch.

00:45:23: Aber was ist denn sinnvoll, das zu ersetzen, damit ich von diesen Kuliteraten, die so massiv natürlich auch Gewicht beeinflussen, aber vor allem auch seinen Inflammation beeinflussen, runterkomme?

00:45:34: Ja, also zunächst mal ist es so, dass andere Lebensmittelgruppen ein bisschen vielleicht tatsächlich entlastet werden können.

00:45:44: Also man hatte ja lange Zeit tatsächlich eben die Fette immer so als böse Buben.

00:45:51: Und dass man gesagt hat, egal was für ein Fett, Hauptsache Fettarm und möglichst wenig davon.

00:45:57: Also da weiß man heutzutage auch schon, dass man da sehr stark unterteilen muss und man eigentlich darauf schauen muss, dass man gesunde Fette, Fette, die der Körper auch braucht, wirklich bewusst auch zuführt.

00:46:14: eben eher auf Fette verzichtet, wie zum Beispiel Transfette oder gesättigte Fette, die den Körper gesundheitlich belasten.

00:46:24: Aber es gibt nicht mehr dieses Pauschalurteil.

00:46:28: Fette sind schlecher See irgendwie ungünstig.

00:46:32: Und natürlich idealerweise kompensiere ich natürlich jetzt meine Portion Kartoffeln dann zum Beispiel durch Gemüse.

00:46:42: Das wäre natürlich ideal.

00:46:44: Man braucht ja zum Satz werden wahrscheinlich deutlich mehr Gemüse, als ich wahrscheinlich Kartoffeln gegessen habe vorher, oder?

00:46:51: Also es ist tatsächlich so, dass das Sättigungsgefühl natürlich von verschiedenen Faktoren abhängt, natürlich auch wie schnell im Endeffekt das Lebensmittel dann im Magen auch zerkleinert wird und weiter transportiert wird.

00:47:07: Aber tatsächlich ist es so, dass eigentlich eine, zum Beispiel, eine Salatbeilage, eine Gemüsebeilage schon auch ein Sättigungseffekt hat.

00:47:17: Wir essen oft sehr, sehr schnell, aber muss man sagen.

00:47:21: Also, bis ein Sättigungsgefühl im Körper entsteht, braucht es eigentlich ein bisschen.

00:47:26: Also, das heißt, wenn ich mir etwas Zeit lasse beim Essen, was ja eh eigentlich gewünscht ist, also ein bewusstes Essen, vielleicht das Essen auch ... als soziales Ereignis am Familientisch.

00:47:40: Ordentlich auch vor Kauhe, weil das ist eigentlich der erste Schritt der Verdauung, um meine Damen auch zu entlasten.

00:47:49: Dann hat der Körper überhaupt das Gefühl, ein Sättigungsgefühl zu entwickeln.

00:47:54: Also, dass man da eine Viertelstunde, zwanzig oder dreißig Minuten braucht.

00:48:00: Was wir halt oft machen, wir schlingen.

00:48:03: Ja.

00:48:04: Und natürlich, Essen hat auch ein bisschen einen Suchtfaktor.

00:48:10: Alles, was lebensnotwendig ist.

00:48:13: Das hat die Natur natürlich gut eingerichtet.

00:48:16: Das sind auch Dinge, da hab ich dann ein gewisses Befriedigungsgefühl.

00:48:21: Wenn ich das gemacht habe, wär ja schlimm.

00:48:24: Wenn ich keine Motivation hätte zu essen, dann würden wir ja verhungern.

00:48:28: Also das heißt, da sind verschiedene ... Mechanismen eingebaut.

00:48:34: und gerade weiß man ja auch, es gibt es schöne Frustessen, dass man sich sozusagen für den anstrengenden Tag dann quasi belohnt.

00:48:44: und durch die Nahrungsaufnahme werden natürlich auch die Belohnungszentren im Gehirn aktiviert.

00:48:48: und meistens Esse ich dann so schnell, dass ich die Riesenportion schon unten habe, bevor der Körper überhaupt eine Chance hatte, ins Sättigungsgefühl zu entwickeln.

00:49:00: Ja, das ist eine riesige Rolle.

00:49:02: Und dann liegt man zwei, drei Stunden auf dem Sofa, nicht bewegungsfähig, genau.

00:49:09: Und merkt dann im Nachhinein, woals habe ich echt viel gegessen.

00:49:13: Und wenn man ein bisschen langsamer essen würde, könnte man da einiges tatsächlich entschärfen.

00:49:20: Was sind denn jetzt daraus?

00:49:21: gehen deine absoluten Lieblings im Lebensmittel und deine No-Go Lebensmittel, also die, die wir vermeiden sollten?

00:49:29: Ja, also No-Go Lebensmittel wären sicherlich gezuckerte Getränke, Softdrinks.

00:49:37: Da nehmen wir unglaublich viele Mengen Zucker auf.

00:49:42: Wir haben natürlich nicht nur das Problem, dass wir dann einen sehr hohen glychemischen Index haben mit hohen Blutglucosi-Spiegel und langfristig dann eine Insulinresistenz, die sich entwickelt, sondern wir haben auch das Phänomen, dass wir das zu uns nehmen.

00:49:59: Dann kommt es oft tatsächlich zu einer überschießenden Insulin-Ausschüttung.

00:50:04: Das heißt ... diese schnell anflutenden Zuckerstoffe werden dann verarbeitet.

00:50:11: Aber weil ich eine überschließende Insulin-Ausschüttung habe, komme ich fast schon wieder ein bisschen in den Unterzucker, sodass dann die nächste Heishunger-Attacke entsteht.

00:50:21: Ja, klar.

00:50:23: Und im Prinzip habe ich bei diesen Lebensmitteln keinen Nährwert im Endeffekt, sondern eigentlich nur eine Belastung des Stoffwechsels und des Kreislaufs.

00:50:36: Generell würde ich empfehlen, dass man sich so ganz grob an der mediterranen Diät orientiert.

00:50:44: Und es muss auch gar nicht hundert Prozent und tausend Prozent sein und mit absoluter Strenge, sondern wirklich eine Orientierung.

00:50:53: Und ja, man darf gerne und soll auch tatsächlich ab und zu auch mal dann sündigen.

00:51:04: Entscheidend ist, es kommt auf die Menge dann tatsächlich an.

00:51:07: Und nicht, dass es jetzt Tag für Tag zu hundert Prozent umgesetzt wird.

00:51:13: Und mediterrane Kost, natürlich haben wir da eine vegetarisch betonte Kost.

00:51:18: Wir haben eben viel Gemüse und Früchte.

00:51:22: Wir haben gesunde Öle enthalten, eben dann auch wieder gesunde Fette, die wir brauchen.

00:51:28: Also ein kaltgepresstes Olivenöl ist natürlich gut.

00:51:33: Oder ein Rapsöl, Leinöl zum Beispiel, Hanföl.

00:51:41: Dann sollten ein bisschen Nüsse und Samen enthalten sein.

00:51:45: Also Nüsse enthalten auch wieder gesunde Fette.

00:51:49: Das könnte dann so eine handvolle Nüsse am Tag etwa sein.

00:51:53: Ballnüsse zum Beispiel muss auch nicht jeden Tag sein.

00:51:57: Samen.

00:51:58: Jetzt denkt man sich vielleicht Samen, wo kriegt die her, aber das wären zum Beispiel Leinsamen, Giersamen, die haben auch sehr viele positive Aspekte, unter anderem auch natürlich einen hohen Ballaststoffgehalt.

00:52:11: Ballaststoffe natürlich auch in Gemüse, Salat.

00:52:15: Es sind einmal natürlich näher Substrat für unsere Darmflora.

00:52:21: Das heißt, wir unterstützen mit Ballaststoffen direkt unsere gewünschte gewollte Darmflora.

00:52:27: Gleichzeitig führen die Ballaststoffe dazu, dass das Stuhlvolumen etwas sich erhöht und Stoffe, die im Darm sind, auch etwas schwerer tatsächlich vom Körper aufgenommen werden.

00:52:41: Zum Beispiel kurzkettige Kohlenhydrate, Zucker oder auch Schadstoffe.

00:52:47: Das heißt, wir können damit auch die Aufnahme von günstigen Nahrungsbestandteilen positiv beeinflussen.

00:52:58: Es hat direkt auch einen anti-entzündlichen Effekt dann tatsächlich bei Silent Inflammation und auch auf die Darm-Schleimhaut-Barriere.

00:53:06: Und bei der mediterranen Kost sind natürlich auch oft Fischmalzeiten mit dabei oder überhaupt Dinge aus dem Meer und da haben wir natürlich einen hohen Gehalt an Omega-III-Fettsäuren.

00:53:21: Das könnte man natürlich aber auch zum Beispiel supplementieren.

00:53:27: Wir leben ja jetzt nicht direkt am Meer.

00:53:30: Außerdem ist der Verzehr natürlich von Fisch oft auch ökologisch und toxikologisch gar nicht so unproblematisch.

00:53:40: Und es sind in der mediterranen Kost dann eher weniger jetzt diese klassischen Fleisch- und Wurstprodukte.

00:53:48: Da haben wir nämlich eher die proentzündlichen Omega-Sex-Fettsäuren.

00:53:55: dann dafür eben stattdessen mehr von den anti-entzündlichen Omega-Drei-Fettsäuren.

00:54:01: Ja.

00:54:03: Und das wären so die Basics, die ich eigentlich auch empfehlen würde.

00:54:10: Aber auch da ist es so ungefähr wie bei der Bewegung.

00:54:14: Man muss sich eigentlich fast jeden ein bisschen individuell anschauen.

00:54:18: Ja, klar.

00:54:19: Wie ist die Ausgangslage?

00:54:20: Macht ihrjenige zum Beispiel viel Sport?

00:54:22: Macht ihr wenig Sport?

00:54:24: Wie ist sein ... ganz eigener Stoffwechsel.

00:54:29: Da wissen wir ja auch, dass wir Menschen sehr verschieden sind im Endeffekt.

00:54:34: Also man könnte heutzutage auch wirklich sehr detailliert analysieren, welche Lebensmittel vielleicht individuell nicht so gut verstoffwechselt werden können oder vielleicht auch nicht so gut vertragen werden können.

00:54:48: Also man könnte das wirklich personalisieren, wenn man es ganz auf die Spitze treiben möchte.

00:54:54: Das muss man jetzt in meiner Meinung aber auch nicht, aber eben so Dinge berücksichtigen.

00:54:58: In welcher Lebensphase befindet sich der einzelne Jungheranwachsend oder eben schon in Rente körperliche Aktivität?

00:55:09: Welche Erkrankungen sind vielleicht im Lauf des Lebens noch dazugekommen?

00:55:13: Muss er hier bestimmte Medikamente nehmen?

00:55:15: Und dann müsste man das eigentlich in einem Gesamtkonzept eben aufeinander abstimmen.

00:55:20: Ja,

00:55:21: super spannend.

00:55:22: Das heißt also, wenn wir bei den Ernährung Und uns gut ernähren, können wir schon weniger als früher, aber einige Nährstoffe mit aufnehmen.

00:55:30: Was würdest du sagen, was ist wichtig bei den Supplements oder bei den Nahrungsergienungsnussmitteln zu beachten?

00:55:37: Weil, hast du ja gerade gesagt Omega-III, wenn wir nicht am Meer wohnen, dann sollten wir das vielleicht supplementieren.

00:55:42: Was ist da der richtige Weg, was sind deine Lieblingssupplements?

00:55:45: Wovon hältst du nix?

00:55:46: Das wäre mal ganz spannend.

00:55:47: Genau, also wenn wir da vielleicht sogar an den Bogen etwas größer spannen, was Auf jeden Fall ein ganz wichtiges Supplement ist, dass es Vitamin D ist.

00:55:59: Also wir sehen eigentlich bei uns, bei unseren Patienten im Krankenhaus, bei denen wir eigentlich immer den Vitamin D-Spiegel messen.

00:56:07: Wenn nicht supplementiert wird, liegt zu neunundneunzig, neun Prozent ein Vitamin D-Mangel vor.

00:56:15: Weil wir einfach in auch Regionen leben, in denen es tatsächlich relativ schwer ist, mit unserer Art des Lebens überhaupt genug Sonnenlicht zu tanken, um Vitamin D selbst zu substituieren.

00:56:29: Und da haben wir jetzt auch nicht so diese Nahrungsquellen, dass wir sagen können, da können wir jetzt hochdosiert Vitamin D aufnehmen.

00:56:36: Deswegen wäre Vitamin D ganz wichtig.

00:56:39: Und das hat ja nicht nur Effekte auf den Knochenstoffwechsel.

00:56:43: hat auch ganz wichtige Effekte aufs Immunsystem zum Beispiel, auf chronische Schmerzen, aufs Wohlbefinden.

00:56:49: Also das heißt, das wäre eigentlich so eine Basis.

00:56:52: Vitamin D ist unfassbar wichtig, ne?

00:56:54: Genau.

00:56:55: Vielleicht magst du auf was sozusagen, wenn du magst, aber so die Dosierung ist ja meistens auf den Plaschen sehr, sehr safe angegeben, wenn du dazu was sagen magst.

00:57:07: Weil das finde ich immer ganz interessant, wenn ich gestern im Kontext auch über Vitamin D tatsächlich enthalte.

00:57:11: Und ich finde es aber ganz interessant, da geht es ja von ... ... fünfhundert Mikro, ich weiß gar nicht, was die Einheit ist, aber fünfhundert ...

00:57:17: Also genau, es sind die internationalen Einheiten.

00:57:21: Und im Endeffekt ist es so, auch da ist die Bandbreite von Personen zu Personen mitunter sehr unterschiedlich.

00:57:29: Also es kann schon sein, dass der eine oder andere auch mal mit ... ... tausend oder zweitausend internationalen Einheiten pro Tag gut zurechtkommt.

00:57:38: Und ein anderer braucht vielleicht fünftausend oder sechstausend Einheiten.

00:57:43: Aber man weiß auf jeden Fall, dass die tägliche Einnahme wesentlich bessere Effekte hat als jetzt einmal in der Woche eine höher dosierte Einnahme.

00:57:56: Das ist einfach viel, viel physiologischer und hat eben nachweislich, auch in Studien nachweislich, dann bessere gesundheitspositive Aspekte.

00:58:08: Und man muss sich dann individuell herantasten.

00:58:10: Das heißt, wir gehen meistens mal mit so einer Dosis von viertausend Einheiten am Tag an die Sache heran.

00:58:18: Und gucken aber dann ein halbes Jahr später in etwa, wohin, zu welchem Spiegel der Patient mit diesen viertausend Einheiten pro Tag gelangt.

00:58:29: Und dann kann es durchaus mal sein, dass man sagt, okay, man bleibt bei den viertausend Einheiten, manchmal muss man halt noch weiter hochgehen.

00:58:37: Und selten auch mal wieder etwas runter in der Dosierung.

00:58:42: Aber da hat man noch nicht so die Gefahr, das erleben wir nicht mit viertausend Einheiten pro Tag, dass wir da die Intoxikation erleben.

00:58:51: Also da ist man noch auf der sicheren Seite.

00:58:54: Und wenn wir jetzt einen ganz ausgeprägten Akuten Vitamin D-Mangel haben, und auch eine Erkrankung, wo wir sagen, okay, da sollte man jetzt nicht ganz, ganz apö den Vitamin D-Spiegel, sondern möglichst schnell anheben.

00:59:14: Dann kann man tatsächlich, da gibt es auch bestimmte Formeln, nach denen man das berechnen kann, dann kann man auch mit hohen oder deutlich höheren Dosen, die man dann über einige Tage gibt, den Vitamin D-Spiegel durchaus auch schnell anheben.

00:59:31: wäre dann sicherlich eben was, was dann auch in ärztliche Hand, und dann eben auch Labor überwacht passieren sollte.

00:59:39: Aber jetzt gerade zum Beispiel auch bei chronischen entzündlichen Erkrankungen, Kolitis ulzerosa, schwerer Rheumaschub, irgendwie in den explodierenden Tumorerkrankungen, also wo man dann sagt, okay, da möchte man jetzt wirklich alles optimieren.

00:59:53: Da haben wir jetzt nicht ein halbes Jahr Zeit, um den Vitamindespiegel ganz langsam anzuheben.

00:59:58: Da kann man dann wirklich auch mit höheren Dosen gut arbeiten.

01:00:02: Super spannend.

01:00:03: Ja, Vitamin D, ich glaube, alle wissen mittlerweile, dass man wieder mit D nehmen muss.

01:00:07: Aber ich glaube, man vertut sich dann oft daran, was eigentlich sinnvoll ist und so ein bisschen minimal Dosen bringen dann gar nicht so viel

01:00:16: und

01:00:16: eher richtig arbeitet.

01:00:18: Genau.

01:00:18: Und dann natürlich das Algenöl.

01:00:20: Also bei dem Algenöl, da haben wir mit den Omega-III-Fettsäuren eben gleich einen ganz entscheidenden Marker auch im Kampf gegen die Silent Inflammation.

01:00:31: Also, man hat im Wesentlichen eben herausgefunden, wir haben Omega-VI-Fettsäuren, die eben auch pro-entzündlich sind, der Körper braucht die und die können wir auch gar nicht vollkommen ausschließen.

01:00:46: Dann haben wir Omega-III-Fettsäuren, die eher einen anti-entzündlichen Aspekt haben und wichtig im Körper ist für Silent Inflammation das Verhältnis dieser beiden Fettsäuren zueinander.

01:01:00: Die können beide so super hoch sein oder super niedrig, solange das Verhältnis richtig ist.

01:01:04: Genau, genau.

01:01:06: Und da ist es tatsächlich auch so, dass man weiß, gut idealerweise wäre das Verhältnis vier zu eins oder kleiner, also oben im Zähler, stehen eben die EAPRO-entzündlichen Omega-Sechs-Fettsäuren und unten im Nenner die Omega-III-Fettsäuren, also so ein Verhältnis von vier zu eins oder eben kleiner, also auf jeden Fall in Richtung Omega-III-Fettsäuren, das wäre wünschenswert.

01:01:35: Aber auch so wie wir uns ernähren, leben wir da ganz andere Verhältnisse, nämlich zehn zu eins, zwanzig zu eins, dreißig zu eins zum Beispiel.

01:01:46: Und ... da wir jetzt einfach nicht so diese umfassenden Nahrungsquellen eben vor der Haustür haben.

01:01:55: Wie gesagt, alles was aus dem Meer kommt, hat hochwertige und hochlosierte Omega-III-Fettsäuren, bietet sich da eine Supplementierung an, zum Beispiel mit Algenöl, das ist dann ökologisch völlig unbedenklich, toxinfrei und ist ein hochwertiges Algenöl und da würden dann zwei bis drei Gramm pro Tag wären schon eine schön hohe Dosierung und das wäre dann zum Beispiel ein Teelöffel Algenöl pro Tag, den man einnehmen könnte.

01:02:27: Entweder natürlich pur, da gibt es dann auch alle möglichen Zubereitungen mit dann Zitronengeschmack oder ähnlichem oder man kann es natürlich auch ins Müsli zum Beispiel einarbeiten.

01:02:38: Ja, super spannend.

01:02:38: Also ich glaube, dass die beiden wichtigsten auf jeden Fall angesprochen haben, Vitamin D und Omega Drei.

01:02:43: Ich glaube, dass das da wo am meisten diffizit ist.

01:02:45: Wir sollten wahrscheinlich noch mal einen kompletten Podcast zum Thema Nachungsergänzungsmittel machen.

01:02:49: Definitiv, genau.

01:02:52: Was passiert denn, wenn ich jetzt meinen Lebensstil anpasse und ich sage mal meine Ernährung anpasse und meine Werte überprüfe und dann auch richtig einstelle?

01:03:04: Geht denn die Silent Information wirklich einfach weg?

01:03:06: oder fühle ich mich dann fitter?

01:03:08: und wie läuft das ab?

01:03:11: Ja, also die Silent Inflammation muss man nicht unbedingt merken, die macht eher so unspezifische Symptome, die einem dann vielleicht gar nicht so bewusst sind, dass man sich eben nicht hundertprozentig leistungsfähig fühlt, aber man weiß auch gar nicht so ganz genau, woran es liegt.

01:03:28: dass vielleicht der Bewegungsapparat ein bisschen zwickt und zwackt, aber nicht gleich so, dass man das Gefühl hat, ich muss jetzt zum Arzt, hier ist irgendwas grundsätzlich nicht in Ordnung.

01:03:38: Also, das heißt, wenn man was gegen Silent Inflammation tut und selbst wenn man keine Silent Inflammation hätte und natürlich seinen Lebensstil modifiziert, hat man auf jeden Fall einen Benefit, mehr Lebensqualität, höhere ... Widerstandsfähigkeit.

01:03:57: Ganz wichtig auch, man kann zukünftigen Erkrankungen effektiv vorbeugen.

01:04:04: Nicht so, dass man dann sagen kann, okay, ich hab Brief und Siegel, dass ich das nicht bekomme.

01:04:09: Ja.

01:04:10: Aber wirklich ... ja, Risiken teilweise um zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Prozent tatsächlich reduzieren.

01:04:20: Also nicht nur ein bisschen, sondern sehr, sehr signifikant.

01:04:23: Ja.

01:04:25: Und was eben auch das Ziel ist, wir unterliegen natürlich einem natürlichen Alterungsprozess.

01:04:32: Und man versteht auch immer mehr, warum wir altern, was da im Körper abläuft.

01:04:39: Und wir können tatsächlich die Alterungsvorgänge auch ein bisschen zumindest beeinflussen.

01:04:48: ungesunde Faktoren und da geht es eben auch wieder ganz viel um Lebensstil, führen eben tatsächlich dazu, dass ich eigentlich eher schneller alterte und anfälliger dann auch für die Entwicklung von Erkrankungen werde und andersrum.

01:05:04: ein gesunder Lebensstil kann tatsächlich auch die Alterung etwas ausbremsen und das ist auch das große Ziel der longevity community, dass man eben sagt, okay, ich möchte vor allem gesunde Lebensjahre gewinnen.

01:05:22: Ja,

01:05:22: genau.

01:05:23: Nicht nur älter werden, sondern tatsächlich eben auch bei guter Lebensqualität älter werden.

01:05:31: Und das ist natürlich ganz unabhängig jetzt von Silent Inflammation etwas, was man extrem ... beeinflussen kann und das muss man wirklich immer in die Köpfe hineinbringen.

01:05:42: Also ich finde eigentlich bräuchts ein Schulfach, Gesundheitserziehung, weil das so elementar ist und eigentlich auch so einfach.

01:05:50: Aber man kriegt es halt, wenn man sich damit beruflich nicht beschäftigt, auch gar nicht so mit.

01:05:56: Man denkt dann immer, ich habe ja gar nicht selber so viele Möglichkeiten.

01:06:00: Ich muss halt schauen, was der Hausarzt sagt oder welche Tabletten ich verschrieben bekomme, aber man hat so viel auch mit Eigen in der Hand.

01:06:09: Und da muss man aber die Leute dazu hinbekommen, motivieren, aufklären.

01:06:13: und deswegen ja auch dieser Podcast.

01:06:16: Genau.

01:06:16: Und eigentlich wäre es echt sinnvoll, wenn das ein Routinefach in der Schule wäre.

01:06:22: Richtig,

01:06:22: total geniale Idee tatsächlich als Routinefach.

01:06:25: Ich glaube ja immer, dass das Thema Gesundheit wäre sehr wichtig.

01:06:29: Finanzen.

01:06:30: Ja.

01:06:30: Und vielleicht

01:06:30: noch so was Richtung Computer-Nutzung.

01:06:32: Genau, genau.

01:06:35: Nee,

01:06:35: finde ich absolut sinnvoll.

01:06:38: Ich hoffe, dass sowas auch teilweise transportiert wird über das Thema Sport.

01:06:41: Das ist, glaube ich, viele Sachen drin.

01:06:42: Aber ja, es ist viel Unwissen natürlich dabei.

01:06:45: Wir haben natürlich auch viele Sachen auch erst in den letzten zehn Jahren einfach herausgefunden hat.

01:06:49: Genau.

01:06:50: Und

01:06:50: dann die Verbreitung der Informatik auf Zeit gebaut hat.

01:06:52: Deswegen machen wir auch den Podcast, damit sich schneller verbreitet.

01:06:54: Genau.

01:06:55: Deswegen

01:06:55: super spannend.

01:06:58: Ja.

01:06:58: Ich glaube, damit haben wir das Thema stille Entzündung ganz gut einfach mal eingeordnet.

01:07:03: Und ich glaube, für jeden da draußen, der sich dafür interessiert, ich kann nur eins sagen, lassen Sie Ihre Wert checken.

01:07:10: Fühlen Sie mal in sich rein, ob eine Zeilen Information vielleicht ein Thema sein könnte.

01:07:14: Und Sie können auch heute schon anfangen mit den Maßnahmen des Lifestyle Changes.

01:07:18: Mehr Bewegung, Stressreduzierung, besserer Schlaf.

01:07:22: Und natürlich auch, dass die Ernährung umstellen.

01:07:24: Und unabhängig davon, ob man Zeilen Information hat oder nicht.

01:07:28: ist es, glaube ich, total wertvoll, weil, wie du auch schon gesagt hast, longevity-Vorteile entstehen natürlich sowieso.

01:07:35: Und ja, deswegen kann ich auch nur sagen, so wie du es gerade gesagt hast, dann investieren Sie in Ihre Gesundheit.

01:07:41: Der Körper wird es Ihnen danken.

01:07:42: Heute, morgen und in vielen gesunden Jahren.

01:07:44: und damit kann ich auch nur diesen Podcast jetzt erst mal beenden, bis es wieder heißt, Schumizien trifft, Naturheikunde.

01:07:50: Und kann sagen, vielen Dank fürs Zuhören und bleiben Sie gesund.

01:07:54: Bis dahin.

01:07:55: Danke, bis dahin.

01:07:57: Ganz wichtig, wir machen hier einen Informations-Podcast und keine direkte ärztliche Beratung.

01:08:02: Das heißt, alle Empfehlungen, die Sie hier in dem Podcast hören, alle Anweisungen, die Sie im Podcast hören, sind immer für Ihre individuelle Situation vorher mit Ihrem Arzt oder Therapeuten abzuklären.

01:08:12: Da wir Ihre individuelle Situation nicht kennen, können wir nur allgemeine Empfehlungen geben, die wir natürlich aus dem fachlichen und wissenschaftlichen Kontext kennen, aber diese könnten für Ihre individuelle Situation vielleicht nicht die Richtige sein.

01:08:24: Deswegen ist es wichtig, diese immer noch mal mit ihrem Arzt und Therapeuten abzuklären.

01:08:28: Das war's mit dieser Folge von Schulmedizin trifft Naturheilkunde.

01:08:33: Werden Sie zum Partner Ihrer Gesundheit.

01:08:36: Bis zur nächsten Folge.

01:08:38: Bleiben Sie gesund.

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